Thorsten Rode, Stadt Nettetal

„Das hat jetzt wirklich noch mal einen echten Impact.”

Thomas (00:00)
Du sagst das ja, du hast schon, und man sieht es ja auch auf LinkedIn, du hast schon super viele Sachen gemacht, also nicht nur wahrscheinlich von der Stadt Nettetal, sondern dann auch in die Welt rausgetragen. Willst du sonst noch mal kurz über euch erzählen und was du bei der Stadt Nettetal machst?

Thorsten (00:16)
Kann ich gerne machen. ich bin ja schon seit langem bei der Stadtverwaltung Netzetal. Bin seit ja ich glaube es sind jetzt 21 Jahre da, bin angefangen als normaler System Administrator, ist richtig lange und

Thomas (00:31)
Ja krass, Glückwunsch und Respekt.

Ich mache ja 18 Jahre jetzt und ich habe vor allen Leuten, die mal was durchziehen, echt egal ob das Unternehmertum ist oder auch einem Unternehmen bei einer Sache mal bleiben, ich absolut geil, muss ich sagen.

Thorsten (00:50)
Ja, dann habe ich dann habe ich 2012 habe ich die Leitung bekommen vom IT Service. Bin also das auch. Guck mal, wie lang das schon ist. Auch das ist schon relativ lange und seit ja rund about viereinhalb Jahren ist der Bereich die Government dazu gekommen bei mir. Der ist so aufgestellt. Ja, nicht so typisch, wie man es wie man es sonst in so Verwaltung macht. Den haben wir zwischen.

den Bereich Orga gesetzt und den Bereich IT, weil diese Verwaltungstransformation ist ja nie ein IT-Thema und ist auch nie ein ganzes Orga-Thema alleine, sondern betrifft eigentlich irgendwo meistens ganz, ganz viele Leute. Dann hast du ja so ein, ja, mehr oder weniger ein cross-funktionales Team. Die Kollegin aus dem Bereich Orga ist Co-Leiterin. Ich aus dem Bereich IT bin Co-Leiter. Wir haben gewischtes Team mit IT-Lern, mit Leuten, die Verwaltung machen.

und haben so im Prinzip alle Kompetenzen am Tisch, dann die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das ist eigentlich ganz cool. Das ist eigentlich das, seitdem wir richtig was nochmal auf die Straße bekommen und richtig nach vorwärts was auf die Straße bekommen. Während wenn du so alleine im Bereich IT unterwegs bist, dann bist du meistens dabei und hast so kleine Highlights und kümmerst dich hauptsächlich den Betrieb. Aber mit so einer Government Abteilung geht es natürlich richtig nach vorne.

Thomas (02:10)
Ja, weil man ein Projektressourcen und einen Schwerpunkt einfach hat. Man hat einen klaren Auftrag und man muss sich nicht noch 15 andere Dinge kümmern. Das macht auf jeden Fall Sinn, denke ich. Wie habt ihr uns dann eigentlich gefunden? Weil ich weiß, was ihr auf jeden Fall auch sehr, also der Carsten Groth glaube ich damals, also ihr habt euch das ja schon genau angeguckt, dieses Just Social. Also fand ich eigentlich auch cool. Wie habt ihr auch von uns erfahren?

Thorsten (02:39)
Also grundsätzlich müssen wir sagen, das erste, was wir gemacht haben, als wir so vor viereinhalb Jahren angefangen sind, dass wir gesagt haben, wir wollen Dinge mal so ein bisschen anders machen, so ein bisschen Dinge aus Bürgersicht oder auch aus Mitarbeitenden Sicht. Und eins, was uns definitiv aufgefallen ist, was immer wieder zur Sprache gekommen ist, ist, dass man ja so ein bisschen zersplittert ist innerhalb so einer Verwaltung. Wir haben einen Baubetriebshof, die sind nicht richtig angeschlossen. Die haben

Probleme mit Informationen, die nicht richtig nach da kommen. Die werden dann per E-Mail und dann da ausgehangen. hat das wieder nicht jeder gesehen. dann haben wir haben wir Kitas. Wir haben Schulsekretärinnen. Wir sind also nicht alle wirklich so am IT-System angeschlossen. Und du musst halt gucken, dass du, wenn du schon so, ich sag mal im Prinzip räumlich auch auseinanderdriftest, dass du zumindest einen digitalen Heimatbereich findest.

Und da haben wir das eins unserer ersten Projekte, die wir mitgemacht haben, wo wir gesagt haben, das ist für uns super wichtig, das zu tun. Und da haben wir uns sehr deutlich und sehr explizit auf den Markt umgeschaut und haben. Ich glaube, ich will nicht sagen, es gibt keine Alternativen, wir nicht gesehen haben. Ist falsch, aber wir haben ganz, ganz viel gesehen. Also muss man schon sagen und auch da. Und das ist auch eins von den Dingen, wo wir gesagt haben, das ist ganz wichtig, diese

User Experience, das sollte im Prinzip alles so einfach sein, dass man sagen kann, weißt was, heute kann jeder mit Facebook umgehen, jeder arbeitet mit WhatsApp und man weiß selber, wie das im Arbeitskontext ist. Da sträuben sich die Leute eher und sagen, ⁓ ich muss jetzt hier noch eine Schulung haben und so. Und für uns war wirklich das Hauptaugenmerk zu sagen, das muss wirklich einfach sein und das muss intuitiv funktionieren. Und so sind wir dann irgendwie bei euch gelandet.

Thomas (04:31)
Ja, ja. Und ich weiß

noch, ihr habt also wirklich eure Hausaufgaben, da muss ich wirklich sagen, von dem, wir von außen gesehen haben, haben wenig Kunden, genau wie du sagtest, sich das genauer angeschaut. Weil ihr habt, glaube ich, mit fast jedem unserer Kunden, die wir damals im städtischen Bereich hatten, zumindest entweder einen Kontakt gehabt oder zumindest, kannet ihr das komplette

Netzwerk von Kommunen und so weiter. Das ist doch das Geile. Deswegen spricht sich Just ja irgendwie auch ganz gut im kommunalen Umfeld rum, weil ihr miteinander schnackt. Das ist in der Industrie und so weiter. Da lässt man sich eher nicht so in die Karten schauen. Das war während Corona noch eigentlich oder? Ich weiß gar nicht mehr.

Thorsten (05:16)
Boah, ich glaube sogar

noch davor. Weiß ich nicht.

Thomas (05:19)
Corona war doch

2020 oder so. keine Ahnung. Meinst du?

Thorsten (05:23)
Das weiß ich nicht. Nee, das muss davor gewesen sein.

ja, ich meine wohl, dass wir uns damit beschäftigt haben auf jeden Fall. Ich weiß, wir mussten dann ja irgendwann mal ausschreiben auch und so weiter und so fort. Das kann sein, dass es dann in Corona reingefallen ist. Irgendwo nachher mit dem Go Live, wobei beim Go Live weiß ich, dass ich das auch in einer großen Mitarbeiterversammlung beziehungsweise Personalversammlung

Thomas (05:29)
Also ja, das ja, das ja. Aber der

Ja.

Thorsten (05:51)
im Ratsland bei uns vorgestellt habe und gesagt habe, das ist jetzt unsere neue Plattform. Also da hat es auch schon entweder nichts mit Corona zu tun oder es war schon vorbei.

Thomas (05:53)
Ja.

Irgendwie habe ich noch so ein Satzfetzen im Kopf, so mit schwarzem Rollkragen, Pullover, Steve Jobs-Teil, oder?

Thorsten (06:08)
Das ist

eins von den Dingen, die mache ich schon mal gerne an der Stelle. Schwarzer Rollkragenpulli und Jeans und Sneaker, das ist das, wie ich gerne bevorzugt dann auch bei solchen Sachen aufdreht.

Thomas (06:15)
Ja.

Ja,

ist doch lustig. dann habt ihr eigentlich komplett alles eingeführt, also auch DriveWiki oder habt ihr erst mal nur Chat und News eingeführt, weißt du es noch? Ja.

Thorsten (06:35)
Wir haben alles gemacht. haben, glaube ich, alles

eingeführt. sind hingegangen, haben gesagt, wir gehen direkt full pull. Und natürlich ist eins von den Dingen, die wirklich ziehen, ist Chat. Und wir haben uns auch ganz viele Gedanken darüber gemacht, wie ziehen wir die Newskanäle auf? Und da hat sich dann in der letzten Zeit auch noch sehr, sehr viel entwickelt und sehr, viel schön entwickelt, wo man dann sagen kann, ja, das sind so Sachen.

Thomas (06:40)
Mhm.

Mhm.

Thorsten (07:01)
Ja, die lohnen dann eben auch wirklich und wo man dann wirklich sieht, das hat jetzt wirklich auch nochmal einen echten Impact. Insbesondere ich sage mal so ein Beispiel Bauhof, so ein Bauhof. Die haben immer das große Problem, da läuft keiner mit irgendwelchen dienstlichen Geräten rum oder kaum jemand. Ob die jetzt irgendwie Gras schneiden oder Büsche oder irgendwelche Straßen an der Straße irgendwas machen. Was sie aber alle dabei haben, sind halt ihre eigenen Smartphones. Und zu dem Punkt.

Thomas (07:10)
Hm?

Ja.

Ja.

Thorsten (07:30)
ist das halt relativ einfach dann an der Stelle auch zu sagen so wir gehen niederschwellig daran und sagen das Ding ganz ruhig auf die privaten Smartphones drauf und dann hast du einen relativ schnellen guten Draht zu allen deinen Bauauf Mitarbeitenden. Das haben sich die Leute aus dem Bauhof zu Nutze gemacht und haben dann eigenen News Kanal gemacht und haben gesagt euer Winterdienstplan den findet ihr jetzt hier ihr braucht nicht mehr reinkommen und so weiter und sofort. Bestimmte Abstimmungen werden darüber gemacht. Das sind halt so Entwicklungen wo du denkst also genau da ist es richtig.

Thomas (07:43)
Mhm.

Ja, und ihr erweitert jetzt ja auch irgendwie mit auf die Freiwillige Feuerwehr, was ja auch eine sehr coole Idee ist. Jede Stadt hat ja eine Freiwillige Feuerwehr, jeder Kreis und die sind ja von der IT-Infrastruktur schon irgendwie abgeschnitten, das ist ja irgendwie doch was Eigenes.

Thorsten (08:21)
Die haben bei uns sogar eigene Infrastruktur. Die sind eigentlich größtmöglich gar nicht mit uns verbunden. Und das ist natürlich eine schöne Geschichte, wenn du sagen kannst, ey, mit Just habe ich jetzt die Möglichkeit, oder haben die Feuerwehrleute A die Möglichkeit, sich selber so ein bisschen zu verwalten und selber für sich ein bisschen was zu tun und alle wirklich auch digital in so eine Heimat reinzuholen. Wir haben bei uns sechs Stadtteile und jeder Stadtteil hat einen eigenen Löschzug und da sind andere Leute und so weiter und so fort. Du kannst halt ein bisschen was organisieren und trotzdem irgendwo alle zusammenholen. Das ist cool und

Thomas (08:44)
Okay.

Thorsten (08:51)
Durch das, was wir dann miteinander besprochen haben, es dann ja so, dass gegebenenfalls, weil das eben alles auf unserem Tenant mehr oder weniger läuft und dann in zweite Instanz eingezogen ist, dass wir auch die Chance haben, irgendwann miteinander zu kommunizieren. Und das ist halt super wichtig, insbesondere in Krisensituationen, wenn du kurze Wege hast, wenn du die Möglichkeit hast, an der Stelle

Thomas (09:08)
Absolut.

Thorsten (09:17)
Auch wenn mal vielleicht lokale Infrastruktur ausfällt etc. Dass du dann hingehen kannst und dann auch wirklich auch nochmal ja zusätzlich was hast wo du sagen kannst so und wir können jetzt hier echt mit der Feuerwehr tut die Komplett interagieren das mega.

Thomas (09:34)
Ja, absolut. Und diese zweite Infrastruktur, das hören wir auch immer wieder, das kann man theoretisch auch im eigenen Rechenzentrum hosten. Aber wenn da schon andere Sachen stehen und ausfallen, hast du immer noch einen doppelten Boden. Und gerade bei so Sachen wie Feuerwehr, Katastrophenschutz und so weiter kann es ja schon nochmal lebenswichtig sein, diesen doppelten Boden zu haben. von da aus, wir sind auf jeden Fall im Hintergrund sehr stark am rumrödeln, dass wir die Mandanten

Switches sozusagen, also dass du ... ... eingeloggt bleiben kannst in beiden Mandanten. Da sind wir gerade dabei, genau. Habt denn zum Start eigentlich, wir haben ja diese ... zwei Tipps, Begrüßungsvideo und ... Namenswettbewerb, ich, habt ihr das gemacht eigentlich? Wie heißt das System?

Thorsten (10:07)
Ja, oder was?

Zeitbewerb haben gemacht. Also

heißt Netz Connect.

Thomas (10:21)
Netconnect, okay ja, net total, macht Sinn. Hattet ihr viele Ideenbewerbungen da oder wie habt ihr's?

Thorsten (10:27)
Ja, ich

glaube schon. Ich müsste es jetzt mal recherchieren, aber da waren bestimmt 10 oder 12 irgendwo, die bei uns eingegangen sind, wo wir dann auch hingegangen sind und gesagt haben, bei der, Go Live in der Personalversammlung so und das ist jetzt die Abstimmung und ihr könnt alle abstimmen und so und so lange habt ihr Zeit und dann ist es halt netconnect geworden.

Thomas (10:46)
Mh.

Ja, nice. Und die Video habt ihr auch gemacht? Okay, Gut, du hast ja die große Präsentation dann gemacht. Das hat ja dann auch wahrscheinlich gelangt. Hattet ihr denn ein Intranet abgelöst eigentlich? war das euer erstes in... Also, hattet ihr ein Intranet vorher? Ja. Okay, dann ging das wahrscheinlich relativ schnell auch. Wie lange habt ihr so gebraucht? 6, 8?

Thorsten (10:55)
Ne, ne, ne, wir haben es nicht gemacht.

Ne, das ist unser erstes richtiges Intranet.

Thomas (11:18)
Zwölf Wochen so werde ich jetzt getippt, ne?

Thorsten (11:20)
Von Vergabe bis Live, ja, so was den Dreh. Wir haben einmal einen Workshop oder wir haben zwei Workshops gemacht, haben uns da ja mal so bisschen die Karten gelegt, wie wir es machen wollen und sind dann auch relativ schnell da dran gegangen, das Ganze live zu stellen.

Thomas (11:24)
Ja, das meine ich, ja.

Ja.

Ich kann mich an die Workshops erinnern und die haben wir digital gemacht. Deswegen hatte ich mich gefragt, ob das vielleicht während Corona gewesen ist. Aber letztendlich heutzutage machen wir alle Sachen digital, wie auch diesen Podcast. Muss nur AWS laufen, weil wir haben es vorhin ja schon mal probiert. Aber hier steht 999, ja, das ist Montagsmüdigkeit von AWS gerade. Habt ihr denn, also wir haben ja diesen App-Kachel.

Thorsten (11:47)
Hahaha!

Monday, Monday.

Thomas (12:05)
Bildschirme da? Habt ihr da so ziemlich alles drauf integriert? ich weiß nicht, wie seid ihr da aufgestellt? Also verdrahtet ihr Just mit anderen Sachen da oder?

Thorsten (12:06)
Hm?

Ja,

genau. Wir benutzen ein eigenes Videokonferenzsystem, nicht der Jitsi, sondern ein eigenes, das ist da verdrahtet. Unsere Umgebung, wo man von zu Hause aus arbeiten kann, ist von da aus erreichbar. Wir haben, was ganz cool ist, über so eine Art Formsgeschichte, digitale Krankmeldung da.

Thomas (12:21)
Hm? Genau.

Thorsten (12:41)
implementiert. Da kommen jetzt noch die ein oder anderen Sachen, die wir dann per Formular noch mit reinpacken. Da ist also unheimlich viel was da gemacht. Wir haben einen Vergabewiki da drin. Wir haben generell einen Finanzen-Wiki da drin. Also da ist alles das, was an externen Diensten ist, so verdrahtet, dass man im Prinzip dann auch von seinen Mobilgeräten da dran kommt. Schwierig wird es natürlich, wenn du irgendwo intern in die Verwaltung musst. Dann hast du natürlich

Thomas (12:52)
Mh.

Thorsten (13:09)
Kaum Chance, das sei denn du gehst über unsere Homeoffice-Umgebung dann da rein. Aber das ist zumindest schon mal ein Großteil oder ein großer Teil von dem, was dann von zu Hause hilft und was dann auch von zu Hause hilft. Wenn du so aufgestellt bist, dass wir mittlerweile relativ viele Leute von zu Hause arbeiten haben, dass du dann hingehen kannst und sagen kannst, naja, morgens früh schreibt mal einer von uns eine Mail, wenn das System nicht so richtig funktioniert.

Ihr müsst euch ein halbes Stündchen gedulden. Wir arbeiten dran. Da ist ein Fehler aufgetreten. Das ist das, wo vorher natürlich keiner Bescheid wusste oder keiner wusste, was ist jetzt Sache. Das hilft natürlich total.

Thomas (13:49)
Ja. Habt ihr denn die E-Mail an alle noch so als Kommunikationstool auch oder wird die mittlerweile weniger benutzt?

Thorsten (13:57)
Die als Kommunikationsmittel für alle noch nicht abgeschaltet. Die wird aber nur noch von 1, 2 bestimmten Personen benutzt. Warum auch immer. Aber wir denken ganz stark darüber nach, dass wir dann an der Stelle hingehen und das Ganze dann auch wirklich abschalten, weil es macht dann keinen Sinn. Es geht dann darum, 1, 2 Leuten dann nochmal zu sagen, vielleicht ist so eine E-Mail doch nicht das Beste.

Thomas (14:02)
Hmhmhm.

Ja, ja.

Thorsten (14:24)
Mittel der Wahl im Moment. Die meisten gucken alle jetzt ins Intranet rein und ja, da ist es dann kurz vor der Abschaltung, ich mal. Aber das macht natürlich auch Sinn, hinzugehen und bestimmte Dinge dann auch abzuschalten, weil das ist natürlich die Verstärker, du die Leute dann auch sehr gut ins Portal bekommst.

Thomas (14:35)
Ja.

Ja, definitiv. Klare Regeln in der Kommunikation helfen mir allen. Dann musst du dich nicht fragen, muss ich das jetzt so so so schicken. Auf der anderen Seite wäre es natürlich auch gut, wenn es die Leute irgendwie freiwillig hinbekommen und verstehen. wenn man alle Leute zusammenrechnet, bei euch, inklusive Bauhof und alles, seid ihr auch gar nicht mal so klein. Mit der Feuerwehr wählt ihr jetzt ja 1500 Leute irgendwie oder mehr noch werden.

Thorsten (15:10)
Ja, 1500 nicht,

roundabout 1000. Ja, die Feuerweite 500 oder so was. Wir haben glaube ich 600, meine ich. 600 oder 650, irgendwie so was um den Dreh.

Thomas (15:14)
Ja, mit der Feuerwehr sind es... Okay. Ja, Okay, ja gut. Aber schon

für die Stadt Nettetal sind es nicht so wenig. Also wie groß ist Nettetal als Stadt?

Thorsten (15:28)
Rund 42.500 Einwohner.

Thomas (15:31)
doch, okay. ist er größer als ich dachte, ja.

Thorsten (15:35)
Kann ein paar mehr, ein paar weniger sein, aber das ist immer so das, was ich immer so im Kopf habe. 42,5, 43, so was um den Dreh, da bewegt es sich.

Thomas (15:43)
Was die nächste größere Stadt bezüglich Fußball? Was sind die Leute bei euch? Gladbach-Fans? Okay, alles klar. Gerade sieht es da ja nicht ganz so gut aus. Ist der Trainer noch da eigentlich? Ja.

Thorsten (15:47)
Gladbach, ja ja, Gladbach. Es liegt quasi auf der Tür.

Der ist noch da, der

hält sich noch, aber der Manager ist ja zum Glück gewechselt. Das ist eins von den Dingen, die dann schon Mut machen. Aber in Hamburg läuft er besser.

Thomas (16:02)
Okay.

Habt denn...

Meint ihr jetzt St. Pauli? Klassenerhalt. Die haben jetzt 3-1 verloren gegen Leipzig. Also Klassenerhalt ist immer das Ziel, glaube ich, von beiden Hamburger Teams. Wahrscheinlich irgendwie, wenn du die fünf Top-Klubs rausnimmst, der Rest ist irgendwie froh, wenn er halbwegs in der Liga bleibt. Habt ihr denn auch solche Social-Geschichten?

Thorsten (16:09)
Bei Pauli geht es im Moment, bei Marius Faul läuft es im Moment besser.

Ja,

Thomas (16:33)
Im Intro, also in Just so, habt ihr so ein buntes Brettkanal oder im Chat wahrscheinlich.

Thorsten (16:37)
Ja,

also wir haben einen Chat, den wir benutzen, zum Beispiel auch eins von den Dingen, wo ich mich auch engagiere, bewegt die Mittagspause. Das ist halt eine coole Geschichte, das organisiert eine Kollegin und ich zusammen. Wir haben eine Chatgruppe, wo wir dann sagen, so bewegt die Mittagspause. In nächsten Woche können wir machen am Dienstag oder am Donnerstag. Da sind dann die Leute, die Lust haben, an sowas mitzumachen, alle drin und die können dann den Daumen hoch machen.

Thomas (16:53)
Hm?

Hm?

Thorsten (17:05)
Und

da, wo am meisten der Daumen hoch ist, da gehen wir dann in die überwegte Mittagspause. Zum Beispiel. Oder wir haben auch ein buntes Brett, wo wir dann wirklich auch hingehen und sagen, der eine möchte ja keine Ahnung, sein Haus verkaufen oder der andere die Couch-Garnitur von Oma oder was gerade so anfällt oder irgendjemand löst seine Por-Petrol-Sammlung von den Kindern auf. Das geht also auch im Prinzip alles da.

Thomas (17:09)
Ja.

Ja.

Ja.

Thorsten (17:32)
Ja.

Thomas (17:32)
Geht alles über Justia.

Und ich kenne das ja von Stadt- und Kreisverwaltungen, dass da wirklich auch noch schwarze Bretter hängen mit Ausdrucken. Habt ihr das noch? Komplett abgeschafft. Habt ihr irgendwo denn so Monitore dann wahrscheinlich hängen, so Informationssysteme? Auch nicht?

Thorsten (17:47)
Ne, auch nicht. Die wir

nicht. Im Prinzip die Mitarbeitenden, die jetzt am PC arbeiten, die haben ja alle die Möglichkeit. Also ganz ehrlich, wenn ich jetzt morgens früh anfange zu arbeiten, das erste, was die Leute aufmachen, ist das Internet. Das ist einfach so. Also sagen wir vielleicht mal das zweite. Könnte sein, das E-Mail ist erste ist und das zweite ist der Browser. Könnte aber auch andersrum sein. Also wofür brauche ich noch?

Thomas (18:03)
Ja.

Ja.

Ja.

Thorsten (18:14)
Ich sage mal, solche Monitore, das macht Sinn, man geschützte Zonen hat. Also wenn man so Zonen hat, keine Bürger hinkommen und die haben wir eigentlich uns im Rathaus eher weniger.

Thomas (18:24)
Ja,

das stimmt. Habt eine Kantine? Ja, naja, gut. Richtig. Richtig. Ja.

Thorsten (18:28)
Ja, haben wir. Aber auch da kommen Bürger hin. Auch da haben die die Möglichkeit, Kaffee zu trinken. sage mal, so im Bauhof könnte es vielleicht noch Sinn

machen, dass man sagt, da setzt man mal so einen Monitor hin, da wo die Leute alle vorbeilaufen, damit die da mal sehen können. Aber ansonsten wüsste ich es eigentlich auch nicht. die, da ist genau das, was ich ja gerade gesagt habe, sind diejenigen, die ja über ihre privaten Smartphones auch immer da rein gucken.

Thomas (18:45)
Nee, ist richtig.

Ja, habt ihr den Essensplan verlinkt? In Schaust?

Thorsten (18:59)
Ich sag mal ja, es gibt nämlich keinen Essensplan. Einmal in einer Woche gibt es Mittwochsessen. Und das kommt jede Woche über Just.

Thomas (19:05)
Aso.

Okay, ja, okay. Also ist es sozusagen nicht jeden Tag bespielt? Okay, Ja, so was wäre ... Das lohnt sich für uns auch nicht mehr. Ich bin ja auch im Homeoffice. Von da aus ... Ja, ist halt sehr bequem. Aber du bist trotzdem viel auf Reisen, Du hast mir ja vorhin noch mal erzählt, dass du in nächster Zeit auch bei Veranstaltungen dabei bist. Bist du eigentlich bei diesem KGSD-Ding dabei? Wahrscheinlich nicht, ne? Ja? In Karlsruhe, oder wo ist das?

Thorsten (19:18)
Ne, das lohnt sich nicht.

KGC Festival, Ja,

bin ich, bist du da auch?

Thomas (19:45)
Ne, also ich glaube das ist doch nur für Kommunen, Also die lassen mich da ja nicht rein dann, aber da...

Thorsten (19:48)
Ja, ja, ist hauptsächlich nur für Kommunen, Ich hab zwei Slots

beim KGSD Festival. Ein Slot in dem Bereich IT trifft Prozesse und einen sogar festivalübergreifend auf der großen Bühne mit der Dr. Annika Busse zusammen und müsste ich gucken, La La Fetiche heißt sie, glaube ich, von der Uni und das wird dann moderiert von

Matthias und Annika von der KGST.

Thomas (20:19)
Und was geht es bei dem großen Talk?

Thorsten (20:22)
Es geht eigentlich immer KI. KI ist eins von den Themen, da sind wir relativ weit vorne. Morgen geht meine Reise los nach Nürnberg, da holen wir uns einen Digital Award ab. Welchen wissen wir noch nicht. Entweder Bronzesilber und Gold. Es gibt da so eine Kategorie. Digital Award für Städte und Kommunen größer als 20.000 Einwohner, also bis hoch nach Berlin. Und wir sind mit Dresden und Nürnberg im Finale.

Thomas (20:24)
Also, ja.

Hm. Hmhm. Hmhm.

Thorsten (20:49)
weil wir eigenes KI-Portal auf die Beine gestellt haben.

Thomas (20:49)
Okay.

Ja,

okay, da können wir uns gleich auf The Record vielleicht noch kurz drüber unterhalten, weil das wird dann wahrscheinlich hier noch eine Stunde dauern. Auf dem KGSD-Forum ist übrigens der Julian Damm von Borken, den kennst du auch? Oder? Ja.

Thorsten (20:56)
Ja, das kann sein.

Ja.

Der ist auch auf LinkedIn sehr aktiv. Wir sind da zumindest miteinander verknüpft und ich sehe zumindest

immer, wenn die was machen. Die sind im Bereich HR ganz gut aufgestellt. Der Julian Dabben, macht da sehr schöne Sachen, wo ich dann immer wieder sage, ja, haben sie sehr schön gelöst an der Stelle. Sehr umtriebig, finde ich total gut.

Thomas (21:24)
Wirklich

mega umtriebig. Da hätte ich auch gedacht, ihr müsst euch unbedingt mal austauschen und dann seid ihr ja bald am gleichen Ort. Er hat auch einen Slot da, stellt auch was zu Just Social vor. Sonst stelle ich da einfach mal den Kontakt her oder ihr läuft einfach, trinkt eine Flasche Astra zusammen und dann... Was trinkt man? Ja absolut. Ich wollte gerade sagen, in Karlsruhe Biere, also gibt's bestimmt.

Thorsten (21:30)
Ja.

Wenn's da Astral gibt, das sind Karlsruhe. Wahrscheinlich in Schoppen Wein, oder? Weiß ich nicht, was da so geht.

Thomas (21:53)
In Stuttgart hätte ich es jetzt gewusst. Schwabenbräu und Dinkelacker in Karlsruhe. Muss ich noch mal recherchieren. Nee, cool. Ich bin gespannt. Gibt es die Talks auch im Netz eigentlich von morgen?

Thorsten (22:09)
Ne, vom Morgen glaube ich er nicht. Bzw. morgen fahre ich er hin. Am Mittwoch wird der Award verliehen. Und da freue ich mich schon wirklich drauf, weil das wirklich eine ganz, ganz tolle Geschichte ist. Das wird wahrscheinlich nicht im Netz geben. Es wird nachher die Ergebnisse im Netz geben und vielleicht ein paar bisschen Berichterstattung und so. Aber wie gesagt, das ist für so eine in Anführungsstrichen kleine, eigentlich sind wir ja eine mittlere Stadt, aber so eine Stadt wie Nettetal ist das schon in der Kategorie ein Digital Award zu gewinnen, ist schon wirklich mega.

Thomas (22:16)
Ja.

Ja, also, auch danke von mir, dass du dir die Zeit für diesen kleinen Talk hier auch nutzt, gibt's sozusagen. Also, weil ihr macht ja so viel, Und deswegen meine Frage eher dann auch für die, sich das hier anschauen. Wie kriegt ihr das eigentlich hin so? Weil wir sprechen ja auch mit anderen Kommunen und Kreisen und so weiter. Und da habe ich den Eindruck, dass die noch lange nicht so weit sind wie jetzt ihr oder auch Borken und ein paar andere so. Also ...

Du hast ja schon gesagt, ihr habt so einen E-Government-Bereich. Das hört sich für mich nach einer guten Struktur an, dass man da auch eben PS auf die Straße bekommt, weil man eben die Ressourcen hat. Aber gibt es irgendwelche anderen Punkte, wo du sagen würdest, das kannst du Leuten mitgeben, jetzt gar nicht mal nur für Just Social Einführung, sondern insgesamt, wieso kriegt ihr das besser oder schneller hin als andere? Gibt es da irgendwas, wo man sich abschneiden kann?

Thorsten (23:35)
Weil die nicht mehr abschneiden kann man sich,

man ja, weiß ich nicht. es gibt immer so ein paar Parameter. Der größte Parameter ist schlussendlich eine gute Lösung suchen und einfach mal machen. Und wenn man eine Entscheidung getroffen hat, loslaufen und mach, also nicht alles tot reden, nicht alles zu 100 Prozent planen. 70, 80 Prozent reicht. Manchmal muss man auch Abstriche machen und sagen, okay, wenn ich jetzt, und da gehen wir mal zurück auf Just Social, da nicht zusammen gleichzeitig mit irgendwelchen

Thomas (23:58)
Ja.

Thorsten (24:05)
Dateien und Leuten arbeiten kann. Ist das vielleicht nicht schlimm, dann ist das vielleicht nicht unser Tool dafür, dann gibt es andere dafür und die kann ich da wieder integrieren. Schlaue Lösungen suchen, Lösungen suchen, wo man überzeugt von ist, wo man sagt, das ist super einfach bedienbar und so muss es eigentlich laufen. Eine Entscheidung treffen, machen, nicht reden, losgehen. Das ist im Prinzip das, was am wichtigsten ist.

Thomas (24:10)
Hm? Hm? Hm?

Ja, glaube, können, da können auch wir uns als Firma hier und da was von abschneiden, weil man, ich finde, es ist relativ natürlich als Mensch und als Gruppe, dass man schnell verkopft, Also, man, dass man, was so jeder hat ja auch valide Argumente erstmal und möchte ja auch beisteuern, alle Perspektiven beleuchten. Ich glaube, am Ende

diese drei Schritte nach der Analyse wieder zurücktreten. Ihr habt ja auch sehr stark analysiert. Also ihr habt ja beides gemacht. Ihr habt euch den Markt angeguckt und zwar ziemlich genau. Aber als ihr die Entscheidung dann getroffen hattet, ... dann kam die irgendwo auch von Herzen und dann habt ihr halt einfach Gas gegeben. Und dieses Zurückgehen nach der Analyse und zu sagen, ... ... wir wägen jetzt ab ... für die einzelnen Punkte ... ... und machen dann auch was, das ist

Das, glaube ich, was dann den Unterschied macht. Ja, perfekt.

Thorsten (25:20)
Wie gesagt, dieses Machen, dieses Rausgehen, dieses Tun und dieses Mutigsein, das ist natürlich auch eins von den Dingen, da muss man sagen, wir gerade über eine Größe von der Stadt gesprochen. Wenn du eine Größe von der Stadt hast, die irgendwo 100.000 Einwohner hat, dann tut die sich natürlich schwieriger, schwerer, weil da eben viel mehr Leute mitsprechen müssen. Und dann muss das über die Hierarchie-Ebene und da nochmal und der hat noch eine Idee und da wird es zerredet, wenn du in einer

Thomas (25:37)
klar.

Hm?

Thorsten (25:48)
kleineren Umgebung irgendwo unterwegs bist, kennt man sich überall eigentlich noch persönlich und da ist dann so, dass man da relativ schnell auch Entscheidungen treffen kann und dass man da agil bleibt. diese Agilität ist eins von den Dingen, die haben dann natürlich auch was mit Größe zu tun. Also nicht mit persönlicher Größe, sondern mit Größe von Stadtverwaltung.

Thomas (25:55)
Ja.

Ja absolut.

Ja, ja, Und trotzdem

ist es auch ein kulturelles Thema. Aber da sind am Ende die Menschen natürlich entscheidend. Da hast du wahrscheinlich auch keinen, ob du Scrum oder Kanban oder was auch immer. Also am Ende, die Methoden mit Leben zu füllen, das ist der Unterschied. Und die Methode selber ist da gar nicht mal so richtig, glaube ich. Absolut wunderbar.

Thorsten (26:37)
Genau, die Menschen machen den Unterschied. ist wirklich so. Du brauchst die

Menschen und dann musst du irgendwo gucken, du... Was mir immer wichtig ist, dass klare Verantwortlichkeiten da sind, dass die Leute sich auch verantwortlich fühlen. Und sobald du so was hergestellt hast, dass die Leute sich verantwortlich fühlen, dass du ein Team hast, was wirklich dafür brennt, laufen die Sachen eigentlich fast von alleine.

Thomas (26:58)
Ja, ist richtig. Wenn man den Leuten Raum gibt.

Thorsten (27:01)
Genau, du musst dir einen Raum geben. Du musst dir auch einen Raum geben, sich zu entwickeln. Der ein oder andere ist vielleicht auch noch gar nicht so weit, dass du sagen kannst, das und das funktioniert von Anfang an perfekt. Aber auch das muss man vielleicht als Führungskraft dann an der Stelle auch lernen und zu sagen, machen lassen. Den einen oder anderen Fehler ist dann sein Learning und seine Geschichte, wo er dann mehr oder weniger dran wachsen kann. Und damit entwickelst du auch Leute. Und das ist natürlich auch super wichtig.

Thomas (27:30)
Ja, absolut. Du, ist doch ein sehr schönes Schlusswort, Dem gibt es nichts mehr hinzuzufügen. Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Erfolg für morgen. Du wirst es sicherlich bei LinkedIn schreiben, ob es jetzt Gold, Silber oder Bronze geworden ist. Ich drücke die Daumen und dann schnacken wir die Tage. Alles klar. danke

Thorsten (27:40)
Danke.

Machen wir! Jo! Jo!