Thomas (00:00)
Moin Sascha. Schön, dass du dir Zeit nimmst, kurz über Just Social zu sprechen. Wir haben ja gerade schon ein bisschen über Basketball gesprochen. Wir können doch noch mal über Union Berlin sprechen. Wie war das Spiel am Wochenende gewesen? War nicht so gut,
Sascha Reimann (00:00)
Guten Morgen!
Auch, ich nicht mal...
Es viele Tore, viele Karten. 4-2, 4-2 für Hoffenheim.
Thomas (00:19)
Wie ist es ausgegangen nochmal?
Okay, ja. Also ich hatte Union relativ nach oben getippt, muss ich sagen. Ich hatte das Gefühl, es ging bergaufwärts. Jetzt so langsam mache ich mir dann doch wieder Sorgen. Also im besten Fall wird es wahrscheinlich ein Auf und Ab geben. Was meinst du? Also so eine Prognose für diese Saison? Also Tabellenplatz am Ende?
Sascha Reimann (00:33)
Gerade nach Stuttgart,
Also ich...
F
Thomas (00:50)
11, okay. Ich glaube, ungefähr habe ich es auch getippt. Weil das Budget von Union ist ja nicht so klein. Also da wird ja schon investiert, oder?
Sascha Reimann (00:51)
F
Die haben auch noch gut was aus den Topfits bekommen bezüglich dieser TV-Gelder, weil sie die 5-Jahreswertung auch noch gut
Thomas (01:09)
Also, ja.
Sascha Reimann (01:14)
Champions League gespielt und da kommen halt auch gut Gelder noch rein. ja, schauen wir mal. Ich bin ja auch der Meinung, Union ist halt auch keine Champions League Mannschaft. Aber sehr wohl schon Erstliga. Also da gehören sie schon hin. Aber sie müssen jetzt nicht irgendwie mit Bayern und Dortmund die Schüssel kämpfen.
Thomas (01:32)
Ja.
Ja,
und immerhin eine Liga höher als Hertha. Hertha ist ja Gründungsmitglied der Bundesliga, das wusste ich bis vor kurzem gar nicht. Also das ist doch so viel Tradition hat. Von da aus, ja, wir haben ja hier auf St. Pauli auch gerade Hochwasser. Wir müssen da mal zum Thema kommen, sonst sind die ganzen HSV-Fans am Ende noch beleidigt.
Sascha Reimann (01:59)
Schönes Derby!
Thomas (02:09)
Du, wir kennen uns ja schon seit 2020. Während Corona haben wir uns kennengelernt. Da kann ich mich noch an unsere ersten Telefonate erinnern. Und dann ja auch an den Workshop bei euch beim L-Werk in Berlin. Wir haben dich noch gar nicht vorgestellt. Also, willst du kurz mal was zum L-Werk sagen, was ihr so macht?
Sascha Reimann (02:13)
20. Genau.
Ja, na klar. Also wie gesagt, das FSTL-Werk Berlin Brandenburg ist eine von 16 Werkstätten in Berlin. Wir sind eine Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigungen. Haben circa 1000 Mitarbeitende, heißen sie bei uns. Also da Menschen mit Beeinträchtigungen. Unser Klientel, was wir betreuen, mit 300 Angestellten, die das dann halt auch übernehmen. Und genau, ich bin dort.
Projektverantwortlicher habe auch unter anderem Justson halt auch maßgeblich mit eingeführt und das ist halt auch mein Job.
Thomas (03:01)
Ja, das fand ich sowieso von Anfang an. Ich weiß nicht, ob du in deiner E-Mail-Signatur keine Stellenbeschreibung hattest. Du machst Digitalisierungsthemen. So ein bunter Strauß gehört zu deinem Aufgabenbereich, kann man das so sagen?
Sascha Reimann (03:15)
Genau,
meine Stellenbeschreibung heißt ganz kantig Projektleiter neue Geschäftsfelder. Ja, also das ist das, was ich das L-Werk dankenswerterweise jetzt auch leiste, dass wir sagen, wir gucken mal, wo müsste vielleicht halt die eine oder andere Entwicklung langgehen, was können wir einführen. Und neben dieser Thematik gerade zu Corona-Zeiten, wie können wir eigentlich auch arbeitsfähig bleiben.
Wir haben ja nur mit Klientel gearbeitet, was ja auch besonders schutzbedürftig war, wo wir es auch im Lockdown mit Betriebsschließungen zu tun hatten. Und da war dann die Aufgabe, ich bekommen habe. Wir müssen weiterhin trotzdem die Arbeit vollbringen, damit wir unsere Einnahmen, die wir so haben, also sprich vom Kostenträger, finanziert bleiben.
Thomas (04:06)
Stimmt, das war sozusagen ja die Ansage. Also ihr musstet da was machen, wolltet es auch. Aber das war schon irgendwie zur Aufrechterhaltung eures Geschäftes, Dienstleistungen, wie auch immer. Also der einzige Weg ja damals während Covid.
Sascha Reimann (04:13)
Ja.
Genau,
die Motivation war nicht ausschließlich intrinsisch, muss man schon mal so sagen. Ja, also wir haben... Nee, alles gut. Nee, finde ich, gehört aber auch dazu, weil letztendlich muss man ja sagen, auch jetzt ein Social Internet ist jetzt nicht zwangsläufig die krasse neue Erfindung des 21. Jahrhunderts, beziehungsweise jetzt aus den 2020er Jahren, aber in dem Kontext Werkstatt dann doch schon sehr wohl.
Thomas (04:28)
Ja, schneiden wir raus.
Sascha Reimann (04:54)
Und dann nicht nur für die Arbeitnehmenden, sondern auch mit unserem Klientel zusammen. Und das ist eigentlich eher das Besondere. Und da kann man schon sagen, dass wir höchstwahrscheinlich durch diesen Druck von außen, beziehungsweise der gefühlte Druck, es kam ja zum Glück nie so weit, dass der Kostenträger gesagt hat, er bringt keine Leistung, war es halt trotzdem aus meiner Sicht halt der Anstoß, den auch diese ganze Branche, Werkstatt halt auch benötigt hat.
Thomas (05:23)
Ja.
Sascha Reimann (05:24)
Das war schon gut, muss man schon sagen.
Thomas (05:26)
Ja, ihr habt dann ja auch, also ihr habt Just eingeführt und dann auch ja zum Start wirklich allen Mitarbeitenden, auch eben mit Beeinträchtigungen, alle inklusiv gleich zum Start mit drin gehabt. Also ich glaube, haben sich auch noch nichts, wir haben ja einige Werkstätten mittlerweile, die Just Social einsetzen, aber das trauen sich immer noch nicht alle, glaube ich. Gründe gesagt.
Sascha Reimann (05:52)
Ja, wir haben,
da gibt es wahrscheinlich mehrere Gründe zu. Also wir haben es, also schon kann man sagen, gleich, haben das trotzdem halt mit einem Abstand von einem Monat eingeführt, dass wir gesagt haben, passt auf, die Arbeitnehmenden, ihr müsstet auch vielleicht schon Aussage oder Unterstützung, oder ihr müsstet halt auch Unterstützung anbieten können. Deswegen habt ihr einen Monat länger schon Zeit, euch mit mit Just und auch mit einem Tablet mal zu beschäftigen. Also es ist jetzt halt auch nicht die Standardausstattung vorher gewesen, also eine Werkstatt.
Thomas (05:57)
Mhm.
Ja.
Sascha Reimann (06:22)
Die Kernkompetenz ist die Arbeit mit Menschen. Da ist nicht allzu viel mit digitalen Geräten auf dem Arbeitsplatz, wenn es einen klassischen Büroarbeitsplatz überhaupt gibt im Arbeitsbereich. Das heißt, wir haben mit einem Versatz von einem Monat das inklusiv mit allen eingeführt.
Thomas (06:43)
Und denen ja auch Tablets waren es, glaube ich, gekauft.
Sascha Reimann (06:47)
Ja, genau. Zu der Zeit haben wir
dann relativ, auch mit sehr dubiosen Sachen dann halt, haben wir aus dem Werk dann tatsächlich aus Tschechien, haben wir dann Tablets organisiert. Weil wollte ja jeder zu der Zeit Tablets haben. Jede Schule, jede Universität oder sonst wie. Und da waren wir halt auch im Kampf dabei, damit wir auch 1300 Tablets bekommen.
Thomas (07:08)
Stimmt.
Stimmt. Damals gab es ja, wenn du so willst, wirklich eine Art von Teileknabbern. Ich glaube, irgendwie Monitore und so, weil jeder sich im Homeoffice irgendwie eingerichtet hat, nicht mehr zu bekommen. Büroschreibtischstühle waren auf einmal doppelt so teuer. Nee, cool. Und dann seid ihr mit Just Live gegangen? Weißt du noch, welches Jahr das war?
Sascha Reimann (07:19)
Wahnsinn. Ja. Ja. Ja.
Ja, 2020. Wir sind jetzt fünf Jahre tatsächlich dabei. denke immer, haben so ungefähr vor fünf Jahren auch gerade unterschrieben. Der Workshop musste vor fünf Jahren gewesen sein, der erste. haben dann die komplette, also richtig live sind wir dann zum Jahresende im Dezember dann gegangen. Da sind dann alle rein mit Tablets. Die Tablets kamen im Dezember an. Das war schon wie so eine Art Weihnachtsgeschenk dann halt auch noch.
Thomas (07:35)
Okay.
Mhm.
Okay, das ist cool.
Sascha Reimann (07:57)
Das war schon richtig gut, genau. Haben dann in der Zeit auch nach dem Workshop gleich überlegt, wie kriegen wir das organisiert. Gerade halt auch, wie können wir diese ganzen Funktionen, die dann Just mitgebracht hat, aber auch die Tablets, wie können wir kommunizieren, haben wir dann ein App-Management gegründet. Wir haben jeden Freitag dann halt auch Workshops angeboten, die dann halt auch digital zur Verfügung gestellt werden. Das war alles Neuland für uns, weil...
weil sonst das wirklich in der Werkstatt immer war, wenn es eine Sache gibt zur Einführung für die Arbeitnehmenden, aber auch für die Mitarbeitenden, war es dann immer face to face in jeder Betriebsstätte. Diese Reisemöglichkeit war zu der Zeit gar nicht gegeben. Das konnten wir einfach nicht machen. da haben wir ...
Thomas (08:41)
Ja.
Sascha Reimann (08:47)
Das glaube ich dann wirklich ein halbes Jahr durchgezogen, jeden Freitag dann einen Workshop-Angebot zu geben, auf freiwilligen Basis, wo sich dann halt Arbeitnehmende und Mitarbeitende einloggen konnten. Und dann haben wir über einfachste Sachen gesprochen, wie erstelle ich einen News-Artikel, welche Fotos sind geeignet, welche nicht, was muss ich darauf beachten, auch den Datenschutzaspekt hatten wir dann halt auch gleich mit thematisiert, so bisschen sensibilisiert, dass wir jetzt nicht jeden Blödsinn oder so reinstellen.
Thomas (09:02)
Ja.
Sascha Reimann (09:13)
Genau, das waren gleich die ersten Themen, die wir dann in dem Management dann halt auch geklärt haben, dass wir da ein gutes System dann halt auch haben, was lebt.
Thomas (09:23)
Habt ihr denn eigentlich damals schon allen Schreibrechten auch gegeben oder habt ihr es stark eingeschränkt zum Anfang? Weiß ich gar nicht.
Sascha Reimann (09:32)
Also ich kann mich noch
an deine Worte im Workshop erinnern, als es dann darum ging, wie das Qualitätsmanagement und auch die Öffentlichkeitsarbeit gesagt hat, naja, wir können ja hier Artikel vorschreiben, dann kriegt es die Redaktion und die stellen es dann ein. Und dann hast du halt gesagt, ja, dann könnt ihr es so machen, aber dann wird es halt kacke.
Thomas (09:36)
Gott, jetzt kommt's.
Sascha Reimann (09:54)
Und das ist tatsächlich noch so ein Spruch, der bei uns bis zum Geschäftsführer dann halt immer noch durchwabert, ja wir können es halt so machen, aber dann wird es kacke. Und haben uns auch da versucht dann halt auch zu disziplinieren, mit Schreibrechten wirklich so sparsam wie möglich umzugehen, oder beziehungsweise so, ja doch, also die Einschränkungen so sparsam wie möglich machen. Und das hat sehr gut funktioniert.
Thomas (10:21)
Ja, also am Ende, der Grund, warum ich das ja auch immer sage, ist, dass meist ja sowieso immer nur die üblichen Menschen, die kommunizieren sollen, müssen teilweise auch dafür bezahlt werden. Die haben ja eben bestimmte Infos auch und so viel Beteiligung gibt es ja, Klammer auf, leider, Klammer zu, gar nicht von vielen anderen. Wie hat sich das bei euch so über die Jahre entwickelt?
Wie viele Personen tragen aktiv dazu bei, dass man informiert wird? Wahrscheinlich zwei Hände voll?
Sascha Reimann (11:01)
Naja, ist ein Unterschied. Unser Just ist halt auch so aufgebaut, dass wir eben nicht nur die offiziellen News haben. Da gebe ich dir recht, da sind so zwei Hände voll. Und ansonsten haben wir auch Newskanäle im Angebot, wo es dann halt darum geht, Mensch, erzähle mal bitte was aus deinem Standort, aus deinem Bereich oder halt aber auch parallel aus deiner Freizeit. Also wir wollten es dann doch schon auch dieses Angebot dann geben.
Thomas (11:09)
Absolut.
Cool.
Sascha Reimann (11:28)
Und da würde ich schon sagen, da sind es deutlich mehr als zwei Hände. Ich würde sagen, zumindest so um die 80 bis 100 Leute von den 1200, die wir haben, die in unregelmäßigen Abständen informieren über ein Sommerfest, einen Betriebsausflug oder Urlaubsgrüße von der Nordseek, die dann reinkommen. Eine Ziege ist geboren an einem Standort. Wir haben halt auch einen...
Thomas (11:31)
Cool.
Wow!
Ja.
Sascha Reimann (11:57)
eine Gärtnerei und da gibt es dann halt auch ein paar Tiere und solche Sachen die machen gerade halt dann auch just ein bisschen lebendiger. Also das ist dann eben nicht nur, was macht das Qualitätsmanagement.
Thomas (12:05)
Ja.
Absolut, ich meine, das freut mich sehr. Ich hatte jetzt nicht vorher tief da reingeguckt und wir haben ja leider viel zu wenig Zeit auch immer, zu schnacken. Aber das ist in der Tat ja auch, warum wir das allen Kunden eigentlich empfehlen, es breit aufzustellen und dann auch solche Posts mit drin zu lassen, weil unsere Erfahrung nach dem Feedback von Menschen und Kunden ist, das auch oder gerade diese sozialen Themen oder ...
wärmeren Themen, die Menschen und eben nicht unbedingt nur die Arbeit gehen, die finden Menschen mindestens genauso interessant wie das Qualitätsmensch-Mündthema oder auch andere strategische Themen und hält die Leute eben auch zusammen. Weil das ja am Ende Menschen der Kid dieser ganzen Organisation sind und das ja auch mit Just Social und natürlich auch anderen Social Internet die große Chance ist, dass du diese Gemeinschaft, die es da ja gibt, die kannst du ja, wie viel seid ihr, über 1000?
Leute, glaube ich. Die kriegst du ja nur digital an einen Ort, Während Corona damals gar nicht, aber auch so. ist schwer, vielleicht einmal im Jahr zum Sommer- oder Winterfest, dann sind eigentlich zu viele Leute so. Und so hast du eben einen Raum, wo die gesamte Organisation jederzeit stattfinden kann. auch wir als Firma hängen an diesem digitalen
Sascha Reimann (13:06)
Genau, also 1250 User haben wir jetzt.
Thomas (13:34)
Zusammenhalt, den wir da haben. Was ich übrigens auch, was ihr cool gemacht habt, ... kann ich mich noch dran erinnern, ... das habe ich auch vielen Kunden danach empfohlen, ... ist, ... ich glaube ihr habt bis heute eine Redaktionsgruppe oder so ein Kernteam, was sich regelmäßig ... trifft, glaube Also das finde ich extrem gut.
Sascha Reimann (13:51)
Richtig.
genau, also bei uns heißt es ja Just Social die L-Wag App. Also das haben wir damals so gemacht und das ist halt das App-Management, was sich jetzt mittlerweile nur noch in Anführungszeichen alle zwei Wochen trifft. Bestandteil ist der Geschäftsführer, also auch der ist halt auch, muss ich sagen, ist wahrscheinlich auch mit Erfolgsgerand, weil er auch ganz, ja, also wirklich ganz stringent
Thomas (13:55)
Mhm, ja.
Cool.
Sascha Reimann (14:17)
nur kommuniziert, wenn es was zu kommunizieren gibt aus der Leitungsebene über Just. Er ist da immer mit bei. Wir haben die Öffentlichkeitsarbeit mit drin. haben dann das Qualitätsmanagement und ich als Projektverantwortlicher. Das ist das Kernteam und dann wird das dann erweitert mit Menschen,
entweder gerade selber ein Anliegen haben, dass wir da irgendwie was noch ins Just reinpacken, sei es meinetwegen unsere Bildungskoordinatorin, die ein Lernmanagementsystem einführen wollen, was so einfach wie möglich dann halt aber auch zur Verfügung gestellt werden soll für unsere Menschen mit Beeinträchtigungen. Die sind dann partiell damit drin und da treffen wir uns wirklich alle zwei Wochen und haben dann halt auch, also wir haben auch eine ganze Verfahrens-Wiki-Dokumentation irgendwie auch erstellt im Laufe der fünf Jahre.
wie wir zum Beispiel mit unangemessenen Beiträgen umgehen oder sonst wie. Das sind so Sachen, wir dort dann besprechen und dann auch festlegen und natürlich auch mal in Revision gehen. Mensch, wir haben jetzt so viele unterschiedliche Kanäle, können wir das vielleicht mal bisschen schmaler halten oder ausweiten? Das sind so die Gespräche, die wir dann da führen.
Thomas (15:30)
Apropos, hast du schon gesehen oder ihr, dass man jetzt auch Newsartikel umziehen kann, weil das ist ja zum Zusammenlegen von Kanälen dann dann sehr gut, weil ja.
Sascha Reimann (15:40)
Megagut, megagut. Nutzen wir, da
haben wir uns tatsächlich gleich am Anfang im Appmanagement unbeliebt gemacht, weil wir wussten nicht, welche Informationen der Verfasser bekommt, wenn wir dann einfach mal so ein Artikel, wo wir sagen, Mensch, darf ja mal eigentlich einen anderen Kanal, dann halt umziehen und dann so, Sascha, du hast jetzt hier grad mein Artikel bearbeitet.
Was hast du gemacht? Also der hat das nicht mitbekommen, dass das halt sozusagen in einem anderen Kanal jetzt einfach nur rübergeswitcht worden ist. das war auch das. Dafür haben wir dann jetzt schon eine Regelung gefunden, wie wir das halt auch wertschätzend gegenüber den Erstellern der Artikel dann halt auch vermitteln. Nicht, du das einfach so machen, sondern sagen so pass auf, Mensch, hier, du hast jetzt hier gerade über, weiß ich, deine Urlaubserfahrungen gesprochen. Das ist jetzt nicht eine Standort News, sondern halt, weiß ich, aus einem Freizeitfunk. Wir packen es da mal rüber.
Thomas (16:35)
Okay.
Sascha Reimann (16:36)
Genau, ja, aber ganz toll. das ist wirklich ein Feature, was wir schon wirklich viele Jahre uns da haben uns gewünscht. Und da sind wir jetzt froh, dass es da ist.
Thomas (16:45)
Ja, ich gebe es gerne weiter bzw. meine Kolleginnen werden sich das Video wahrscheinlich auch anschauen. Es ist auch für uns natürlich immer gut zu hören. Also wir sind ja eng mit unseren Kunden verbunden von Tag 1 im Grunde genommen und trotzdem wird es ja auch auf unserer Seite auch immer mehr. Und das mal direkt von euch zu hören, dass das so ein Feature halt wirklich auch gut funktioniert, das ist auf jeden Fall cool. Ihr habt doch, glaube ich, auch mit der L-Werk App
Zumindest mal einen zweiten Platz belegt, oder? Was war das nochmal für ein Wettbewerb?
Sascha Reimann (17:19)
Genau.
Im Dunstkreis der Werkstätten gibt es dann auch bestimmte Preise. Es gibt Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten, die lobt dann den sogenannten Exzellenzpreis aus, die in den Sparten einmal
Thomas (17:30)
Was klingt hier böse?
Sascha Reimann (17:46)
berufliche Teilhabe und dann halt auch Bildung ja Preise ausloben für bestimmte Entwicklungen in Werkstätten. Und da haben wir uns auch 2021 dann halt auch gleich beworben, dass wir gesagt haben, Mensch, ist jetzt schon ja aus unserer Sicht halt ein USP des L-Werks, dass wir halt so eine Plattform eingeführt haben, auch mit Menschen mit Beeinträchtigung, dass die das halt auch nutzen können. Und das wurde dann halt auch honoriert mit dem zweiten Platz.
Thomas (18:14)
Ja super, da auch nochmal vielen Dank von uns, dass ihr seid ja schon auch kommunikativ, finde ich persönlich, auch nach extern einfach gut aufgestellt. Wir haben da noch Luft nach oben, sag ich mal so, sind jetzt auch bisschen mehr, dieses Video soll ja auch eben zur Kommunikation nach draußen, dass die Leute eben auch auf unserer Webseite sehen, was machen wir eigentlich und da eben auch Mehrwerte dann haben, dass sie da einfach gleich schon schauen können.
wie wir arbeiten etc. Genau und ihr geht ja zum Beispiel auch auf Messen und da habt ihr uns ja glücklicherweise mal mitgenommen zur Nürnberger Werkstatt Messe. Genau, das war cool, den Vortrag da und durch eure Initiative ist ja jetzt auch die Just-Werkstatt ins Leben gerufen worden zum zweiten Mal in diesem Jahr, was ja mega cool ist, weil mittlerweile eben ja
Sascha Reimann (18:55)
Genau, die Werkstättenmesse in Nürnberg,
Thomas (19:13)
sehr viele Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen Just nutzen. Ja, da das eure Idee war, du dazu nochmal was sagen? Vielleicht sieht es ja noch jemand vor dem Ding und kommt.
Sascha Reimann (19:25)
Ja, sehr gerne. Also das war wirklich die Idee, die ich glaube Anfang letzten Jahres, dann auch entwickelt haben, wo wir dann darüber geredet haben. Kriegen es natürlich halt auch mit über die Arbeitsgemeinschaften der Werkstätten, dass es dann halt doch schon auch andere Werkstätten gibt, die Just jetzt auch mittlerweile verwenden. Es haben ja auch mehrere Werkstätten, auch nach dem Exzellenzpreis oder nach unserem Vortrag beispielsweise in Nürnberg haben sie dann halt auch nochmal angefragt, Mensch, wie läuft das, wie habt ihr das gemacht?
Thomas (19:42)
Hm?
Sascha Reimann (19:54)
Und da geben wir halt relativ viel Input immer, also in diesen Vorgesprächen. Und uns hat tatsächlich tierisch interessiert, was ist dann eigentlich passiert, wenn Sie dann jetzt so Just End dann halt auch eingeführt haben. Wie nutzen Sie das? Idealerweise halt auch mit Menschen, also mit Ihrem Klientel zusammen. Weil wir sagen da halt auch immer, wir können uns immer auch dann was von anderen dann halt auch mitnehmen. Also was wir haben.
Thomas (20:21)
Absolut.
Sascha Reimann (20:23)
Wir haben die Inbetrieb in Mainz beispielsweise da halt ihre Kanäle strukturiert oder wie ist DELMA aufgestellt. Das sind so Themen, die uns interessiert haben und deswegen sind wir auf euch zugekommen und gesagt, es wäre irgendwie schön, wenn wir da auch mal so ein Austauschforum haben. Und da wart ihr relativ schnell auch begeistert, dass wir gesagt haben, okay, wir machen jetzt hier die
Thomas (20:30)
Hm.
Sascha Reimann (20:49)
die Just-Werkstatt bei euch auf dem Kiez. Und da hatten wir im letzten Jahr dann, glaube ich, auch schon mit über 20 Teilnehmenden eine sehr gute Veranstaltung aus meiner Sicht, die sich dann jetzt auch wiederholen wird in diesem Jahr.
Thomas (21:03)
Ja,
hat auf jeden Fall Bock gemacht. Also im Sinne von sehr gute, also viele neue Ideen, glaube ich, auch mitgenommen, auch durch den Austausch. Auch für uns ist ja interessant, ich gucke ja in die Kundenplattform auch nicht rein, mal zu sehen, was die Leute auch dazu sagen. Und deswegen vielleicht noch mal als Tipp, du zeigst ja schon der ein oder anderen interessierten Werkstatt, dann euer Just System. Gibt es so ein, zwei Sachen,
die du den Leuten mit auf den Weg gibst oder die, immer wieder gefragt werden, du sagen würdest, das schmeißen wir in dieses Video rein, damit es Leute schon... Ich hab mittlerweile auch ein schlechtes Gewissen, wie vielen Leuten du vielleicht schon just jetzt gezeigt hast. Also gibt's da irgendwas, was du noch hier in dieses Video packen kannst, möchtest, weil du weißt, diese Frage kommt immer. Wir haben ja schon über so paar Themen gesprochen. Oder irgendwelche Sachen, die gut oder nicht gut funktioniert haben. Und wenn nicht, dann auch nicht.
Sascha Reimann (22:01)
Also tatsächlich, ja, es gibt immer so zwei Sachen, die ich so mitgebe. Also grundsätzlich muss ich erst mal sagen, wenn sich da jemand bei uns meldet, da werde ich nicht sagen, das habe ich jetzt schon 13 Mal erzählt, das Mal habe ich keinen Bock drauf, das kann da schon noch immer einer kommen. Aber die Frage, die immer kommt, ist, wie habt ihr das eingeführt gekriegt mit der Arbeitnehmervertretung, der Mitarbeitervertretung, also dem Werkstattrat? Also das ist gerade so dieser...
Thomas (22:11)
Danke, danke.
Mh.
Werkstatt rausgenommen.
Sascha Reimann (22:26)
Genau, also das ist halt so diese Thematik, die wir gleich am Anfang erörtert haben, dass wir gesagt haben, gleich von Anfang an mit rein, damit sie halt auch für ihre Arbeit, also sprich der Arbeitnehmer oder der Mitarbeitervertretung, dass man das gleich mit reinbekommt, dass da nicht im Nachgang irgendwelche Steine entwickelt werden müssten, die völlig unnötig sind. Auch den Datenschutzbeauftragten gleich mal wenigstens mal rüber schauen lassen. Und dann haben wir
geben wir die Empfehlungen und ich glaube, das kriege ich Ärger vor meiner IT-Abteilung. Lass die IT-Abteilung aus dem Spiel bei der Einführung. Nein, lass rein, lass rein. Weil ich glaube, das war auch mitten in ein Erfolgsgarant, dass wir gesagt haben, wir hören mal eben nicht auf die Befürchtungen der IT-Abteilung, was passieren könnte, wenn wir jetzt irgendwie, ja.
Thomas (23:02)
Das schneiden wir raus. Nein, du, wir schneiden sowieso nichts, also von da aus.
Sascha Reimann (23:26)
System nehmen, was jetzt nicht unsere IT selber hostet oder sonst wie, sondern wir gucken hier ganz klar auf die Bedürfnisse der Anwender und das ist dann eben auch nicht die Kernkompetenz eines IT-Lars, was ist jetzt hier ein Bedürfnis zu kommunizieren zwischen Sozialarbeiterinnen und Menschen mit Beeinträchtigungen und deswegen haben wir gesagt, so passt auf, ihr dürft euch darum kümmern, wie ist die
Thomas (23:36)
Mhm.
Sascha Reimann (23:56)
Die Netzwerkinfrastruktur, haben wir überall flächendeckendes WLAN. Darum kümmert ihr euch, das ist jetzt eure Kompetenz. Wie das jetzt hier eingeführt wird, da spielt ihr jetzt wirklich halt nur die zweite Geige. Und das war, ich glaube halt auch wirklich ein Erfolgsgarant, weil diese ganzen
Sachen, die sie vielleicht für andere Plattformen zu Recht dann auch immer verlangen. Wir brauchen jetzt hier ein Lasten- und Pflichtenheft. hätte uns der Zeit viel mehr Zeit gekostet und das war nicht notwendig.
Thomas (24:28)
Ja, okay. Verstehe.
Ja, das lasse ich mal so hingestellt. Aber grundsätzlich ist das Mitnehmen, wie du ja sagtest, bei Werkstattrat und allen Anwenderinnen schon der beste Weg, damit man ... Also, ein bisschen mehr Zeitinvestment durch die größeren Workshops und so. Aber die Leute machen dann mehr mit, wenn sie anfangs
... einbezogen worden sind. glaube Werkstattrat und so posten ... bei euch auch wahrscheinlich, oder? Ja, okay.
Sascha Reimann (24:59)
Absolut. also gerade geht es
jetzt wieder los. Es Werkstattradwahl im November. Also die nutzen das für natürlich sämtliche Informationsschreiben, für Wahlkampf und so weiter. Und natürlich halt die berichten auch über ihre Arbeit. Oder halt vielleicht halt auch über Aktionstage. Dann gibt es Protesttage, Grundgebungen, 5. Mai und sonst sowas. Das wird immer damit gleich halt auch
Thomas (25:03)
Hm.
Sascha Reimann (25:26)
kommuniziert mit mit was und das haben schon erkannt wofür das gut ist auch für ihre Arbeit.
Thomas (25:32)
Absolut,
Ja, cool. In zwei Wochen sehen wir uns denn hier schon bei der Just-Werkstatt. Ich hoffe, besseres Wetter ist. Also hier ist gerade so ein gefühlter Herbst angefangen. Es regnet Hamburg-Style. Letztes Jahr hatten wir ja mega Wetter. irgendwie, notfalls, also wir haben ja schöne Büros, kriegen das schon hin. Ja, nö.
Sascha Reimann (25:49)
Vielen
Thomas (25:58)
Mir fällt uns eigentlich nichts mehr ein, wir eigentlich alle wichtigen Themen abgedeckt. Dann freue ich mich auf das Astra mit dir. Erstmal machen wir Workshop. Es ist ja eine Werkstatt. Also, klasse. Dann vielen Dank und bis in zwei Wochen. Ciao.
Sascha Reimann (26:07)
Aber natürlich nach der Arbeitszeit. Erstmal muss gearbeitet werden, genau.
Ja, danke, mach's gut.
Ciao.