Thomas (00:00)
Genau, ich kann mich nicht mehr so gut an die Einführung von Just a Inner, muss ich sagen. 2019 oder 20 war das eigentlich? 20. Ja, da komme ich nämlich mal durcheinander schon. Und es war irgendwie im 19. März oder so, ich weiß noch, dieser Freitag war das, da hast mich morgens angerufen und irgendwie gefragt, was... Ernsthaft, das ist mein Glückstag. Ja, wirklich ernsthaft, weil...
Bianca (00:07)
Corona.
Es war Freitag der 13. Also auch irgendwie, ja es war wirklich Freitag der 13. Ja, wirklich,
Thomas (00:29)
Also an dem
Bianca (00:29)
wirklich. Kann jeder nachschauen, dass im Jahr 2020 Freitag der 13. März war. Ziemlich sicher noch,
Thomas (00:38)
Das Nummernschild meines Vaters war 1313, weil es gilt als Glückzahl der Familie. Von da aus. Und dann hast du irgendwie gefragt, wie schnell wir das irgendwie an den Start bringen können oder so.
Bianca (00:52)
Ich weiß noch, dass ich zu dir gesagt habe, haben wir uns da noch gesiezt? Weiß ich gar nicht mehr. Das könnt man auch noch mal nachschauen. Wie lange braucht ihr, wie schnell seid ihr, bis ihr die Server hochzieht? Und dann hast du gesagt, gib uns ein Wochenende.
Thomas (00:57)
Nee, das glaube ich nicht.
Genau.
Bianca (01:10)
Und dann habe ich gesagt, das trifft sich gut, weil am Dienstag ist Vorstandssitzung und da müsste ich das ja einmal kurz sagen, dass wir jetzt Holterdie Polter ein mobiles Intranet und ein Social-Intranet einführen. Und das hat dann so hingehauen. Ihr habt euren Job übers Wochenende gemacht. Ich meine, am Dienstag in der Vorstandssitzung und am Freitag sind wir live gegangen. Und live gegangen heißt mit dem Coronavirus-News-Kanal.
Thomas (01:36)
Ja.
Bianca (01:40)
Ja.
Thomas (01:41)
Ja,
und ich weiß auf jeden Fall noch, dass euer Active Directory kein Active Directory war. Also sprich, wo die Daten her importiert werden mussten, irgendwie ein System, was ein bisschen speziell war. Und da haben wir auf jeden Fall noch ein bisschen mitgekämpft, aber ist dann live gegangen. Und dann habe ich ehrlich gesagt,
Bianca (01:48)
Ja!
Thomas (02:06)
Dann war in meiner Erinnerung ist erstmal dann weg so und dann hast du irgendwann drei Monate später gab es noch mal die Themen chat und dann also. Wie man und wenn man den.
Bianca (02:17)
Ich glaube wir hatten...
Ich glaube wir waren far away von einer klassischen Einführungskommunikation für ein Social Intranet. Ich würde sagen, wir haben die Gunst der Stunde genutzt, den hohen Informationsbedarf, den Corona einfach auch in den Organisationen geschaffen hat, zu sagen, und jetzt führen wir Just Social ein. sage heute noch, es ist weniger geworden, aber ich sage heute noch oft, wir würden uns immer noch darüber unterhalten, ob wir Kommentare und Likes wollen unter den Posts, wenn wir das damals quasi so eingeführt
Thomas (02:26)
Ja.
Bianca (02:49)
hätten, wie das Unternehmen normalerweise machen. Und das haben wir alles ein bisschen anders gemacht. Wir haben auch keine Einführungskommunikation gemacht. Also wir haben nicht gesagt, das müsste jetzt so machen, das müsste so machen, durch das, wie gesagt, dass jeder Infos haben wollte, wir glaube ich eine gute interne Kommunikation zu dem Zeitpunkt gemacht haben, war das selbsterklärend, dass quasi die internen Infos mit Just Social optimal ineinandergreifen, weil wir natürlich durch diese App-Version und durch die Desktop-Version im Prinzip 10.000
Thomas (02:53)
Ja.
Bianca (03:20)
Leute, die wir damals waren, theoretisch alle zur gleichen Zeit hätten erreichen können.
Thomas (03:25)
Aber habt ihr dann, also wenn ihr, wie habt ihr es dann kommuniziert? sagst gerade keine Einführungskommunikation.
Bianca (03:31)
Wir
haben eine einzige All-User-Mail geschrieben. Also All-User heißt alle Mitarbeiter, Mail. Jetzt weiß man, dass Pflegekräfte nicht am Rechner sitzen und man weiß, dass sie eigentlich auch keine E-Mails lesen.
Man sieht, interne Kommunikation ist immer ein schweres Geschäft. haben wir nicht. Das haben wir nicht. Erst auch nur einmal besprochen, Thomas. Und du hast gesehen, wenn der Informationsbedarf hoch ist, dann können die Leute auch interne Kommunikation bei, dann nutzen sie es auch, weil sie es brauchen. Und sonst plätschert das halt irgendwie so links und rechts und oben drüber und unten drunter ein bisschen hin und her. Und dann haben wir eine einzige All-User-Mail geschrieben und gesagt, wir haben jetzt einen Coronavirus-News-Kanal, der läuft hier.
quasi am Desktop und wenn ihr wollt dann auf den Diensthandys oder auf den privaten Smartphones ladet euch quasi immer die App runter und das geht so und wir starten. Ja und dann haben wir angefangen und wir hatten nach 48 Tagen 6000 User, also aktive.
Thomas (04:36)
Ja, stimmt.
Das habe ich irgendwann mal. das, obwohl es ja Holter Die Polter über Nacht eingeführt worden ist. Aber wie du schon sagst, wenn die Leute die Infos wirklich brauchen, gibt es halt ein Alternativ los. Ich habe das mal gesehen auf einer Präsentation, diese Zahlen. Wann habt ihr diese Präse gemacht? Ihr habt euch dort auch beworben für den Was-D-Pok?
Wie heißt dieser Preis?
Bianca (05:06)
Ja, ja.
Ja,
wir haben uns im September, glaube ich, für einen deutschen Preis für Online-Kommunikation beworben. dem Tool, also mit Just quasi und unseren Inhalten. Und genau, wir haben dann die Kategorie auch gewonnen. dafür haben wir natürlich, deshalb habe ich auch diese Zahlen, einfach noch so präsent, wir haben dann den Inkometer auch noch gewonnen, also das ist ein anderer interner Kommunikationspreis. Und haben dann noch für den BD Coma Award gepitcht und da hat es aber nicht gereicht mehr.
Also genau, ja. Und deshalb waren das halt so unsere, also eine von den mega erfolgreichen Zahlen einfach auch. Und unsere besten Posts hatten in der Spitze zwischen dreieinhalb und fünftausend Ansichten.
Thomas (05:50)
Das ist
wirklich krass.
Bianca (05:56)
in der Corona-Zeit. Ja, und da hast du einfach gesehen, das ist natürlich, ich glaube schon, wir es, also ohne uns jetzt über den,
also ohne uns über den Klee zu loben, aber ich glaube, wir haben es gut gemacht, weil wir, weil wir auch, das haben wir auch immer in den Preisen dann so angegeben, dass wir gesagt haben, wir haben so einen Dreiklang quasi aus, aus Kommunikationsstilen gemacht, wir haben Gamification gemacht, wir haben Information gemacht und wir haben Emotionen gemacht. Und über den Dreiklang haben wir letztendlich diese App gespielt. Am Anfang haben sie ja, haben wir, haben ja nur wir
diesen News-Kanal bedient, also wie er heißt, die Unternehmenskommunikation.
Dann hat sich das aber in der Folge, dann war irgendwann klar, wir wollen chatten. Das haben wir aber ehrlicherweise erst das Jahr drauf eingeführt. Dann sind mehr Newskanäle dazugekommen und der Personalrat, also unser Betriebsrat hat gesagt, ihr dürft erst den Chat und auch die weiteren Newskanäle machen, wenn wir uns das jetzt mal ordentlich angeschaut haben und nicht so hierarchiere jetzt Corona und hier zack, boom, alle jetzt ein Intranet. Und das haben wir dann auch gemacht.
Thomas (06:30)
Ja.
Ja.
Ja, ich...
Bianca (07:00)
Ja.
Thomas (07:01)
Ich
kann mich erinnern, habe einmal dann noch, ihr hattet ja ein Intranet, Soweit ich mich erinnern kann. weiß nicht, ob das der große Hörsaal war, aber ich habe mal einen Vortrag gehalten vor 50 Leuten zum Thema Wissen, also Wiki Drive, also Dateien und so weiter, wie man das in Drust strukturieren kann. Und ihr seid ja so groß und dezentral, dass das halt gar nicht
Bianca (07:08)
Ja...
Ja.
Thomas (07:30)
Also sonst bei anderen kleineren zentralen Kunden würden wir ja das in einem Workshop zusammen strukturieren. Aber bei euch ist ja jede Klinik eine eigene Welt und die müssen halt dann irgendwie selber schauen, wie sie es machen. Und dann hatten die meine Erinnerung, es ist bis zum Jahresende Zeit, die Inhalte aus dem alten Intranet irgendwie rauszubekommen. ist immer auch, also ohne Deadline.
Bianca (07:44)
Ja, ja.
Da haben wir
viel länger gebraucht. Viel, länger.
Thomas (07:57)
Ich meine, die hatte da ja auch
ordentlich Inhalte drin oder im alten Internet, oder? Also, ja.
Bianca (08:01)
Ja, ich glaube wir hatten irgendwie
so 10.000 Seiten oder so und bei uns war, ich habe 2017 in Tübingen angefangen und da war Internet und Intranet
eine Plattform. du warst quasi im, wenn du im Kliniknetz warst, also wenn du im internen Netz warst, dann warst, dann hast du alles gesehen, also Intranet und Webseite quasi. Aber du wusstest nie, sind das jetzt interne Informationen? Du hast nicht oben irgendwie gestehen, hab Achtung, hier der interne Bereich und hier der externe Bereich, sondern das war halt einfach irgendwas. Deshalb haben super viele Leute einfach oft interne Links einfach noch draußen geschickt, weil es hat ja keiner gesagt, Achtung, sie verlassen hier die Webseite.
Thomas (08:14)
Ja.
Bianca (08:42)
sind jetzt im Intranet. Und das war gruselig. meine, ich habe in der Wirtschaft angefangen, da gab es das nicht. Das gibt es wohl auch in vielen Krankenhäusern auch. Und dann haben wir gesagt, okay, wir machen die Website neu, weil auch die war, ich habe immer gesagt, die war aus dem Mittelalter, also die hat sich in Text erschlagen. Da waren so futzelkleine Bilder drin, weil das halt einfach der Server dann irgendwie nicht gepackt hat und da hat man irgendwie jahrelang nichts gemacht. Und dann haben wir die Website neu gemacht und dann ist ja quasi so ein Rumpf-Intranet im Prinzip übel geblieben. Und dann haben wir, wir müssen ja ausschreiben.
alles und dann haben wir quasi eine Anbieter, rund, also wir haben, ich weiß nicht wie viele Dutzende Anbieter uns angeschaut, haben dann vor Corona, also ehrlicherweise war das, die Vorarbeiten haben wir schon gemacht, eine Ausschreibung gemacht, die ihr ja dann auch quasi kurz nach dem Jahreswechsel gewonnen habt und genau.
Thomas (09:32)
Stimmt, ja.
Ich habe nur gespeichert, es ging schnell, aber wir waren ja Ewigkeiten schon in Kontakt gewesen, hatten eine Ausschreibung auch gemacht und gewonnen und trotzdem ging es dann noch nicht los.
Bianca (09:46)
Ja ja
ja. Und dann, wie gesagt, kam der Boost durch Corona. Und das hört sich sehr makaber an, aber hätten wir Corona nicht gehabt, dann hätten wir dieses Just so auch nicht eingeführt, wie wir es eingeführt haben. Also wir haben sicherlich die Gunst der Stunde genutzt. Mein neuer Lieblingsspruch ist, den habe ich letzte Woche irgendwann in der Süddeutschen gelesen, Glück ist, wenn Vorbereitung auf Gelegenheit trifft. Und das stimmt auch bei uns.
Thomas (09:49)
Das war die Frage.
Vielen Dank für's Zuschauen.
Das passt zu den Freunden.
Was ich übrigens in der Präsentation, die wir vorhin schon mal kurz angesprochen hatten, ganz cool fand, weil wir gucken ja nicht in die Systeme rein. Die Formate, wo du ja sagtest, Gamification und etc. Ich kann mich erinnern, da war ein Foto drin von Leuten im Fahrstuhl und man sollte irgendwie sechs, sieben Fehler finden, wie Leute keine Maske tragen oder falsche Maske oder irgendwelche Sachen falsch machen.
Oder auch so Aktionen, habt ihr nicht mal Pizza oder so, dann bekommen für eure gute Aktion.
Bianca (10:45)
Ja, wir sind
Wir sind zugeschüttet worden mit Spenden. Gerade in der ersten Hälfte, also in der ersten Welle von Corona. Wir wussten am Schluss überhaupt nicht mehr wohin mit dem ganzen Zeug. Wir haben am Schluss Listen gepflegt, damit wir keine Stationen benachteiligen. Wer jetzt wann eine Spende kriegt. Also über Suppen. Wir haben Crocs gekriegt, wir Nivea Cremes gekriegt, haben Toms Müsli Riegel oder diese Toms Erdnuss Riegel gekriegt. Dann war ja Ostern und es war der Lockdown. Dann ist Lederrach gekocht.
Das ist eine Schweizer Schoki. Die hat uns quasi den ganzen Laden hingestellt und hat gesagt, hier habt ihr jetzt, ich weiß nicht wie viele Osterhasen, wir hatten 150, 200 Osterhasen, Schoki, Schoki, Schoki und dann haben wir so rund um Ostern haben wir dann so Kisten gepackt und haben quasi dann Osterhase gespielt und haben die dann auf diese diese Spenden Sachen halt auf Station gebracht. Nicht ohne natürlich noch einen Absender vom Osterhasen zu schicken, wo man gesagt hat, wenn du noch kein Trust Nutzer bist,
es jetzt an der Zeit, Just zu nutzen.
Thomas (11:50)
Übrigens, was
ich noch cool gemacht hatte, ich weiß nicht, ob ihr das noch macht, aber du hast mir irgendwann mal so ein, ich hätte jetzt fast Flasche gesagt oder so, so ein, zum ersten Tag, wenn ihr neue Mitarbeiter onboardet sozusagen, bekommen die irgendwie so eine kleine Kurzeinweisung in so einem Gefäß oder so, also macht ihr das nur oder was war die Idee?
Bianca (12:14)
Flaschen... ja, Flaschenpost.
Ja.
Thomas (12:17)
Flaschenpost. Aber du hast gesagt, dass diese Flasche hat auch eine Funktion, oder? Ding da?
Bianca (12:19)
Ja.
Also genau,
ja, ja, ja, wir haben, wir versuchen da zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Wir haben ja für die Patienten und die Patientinnen so wie Einwegflaschen eigentlich. Also damit die nicht kontaminiert werden und so, die müssen alle drei Tage oder alle fünf Tage müssen die getauscht werden. Das sind sehr einfache Plastikflaschen, die aber dann natürlich weggeworfen werden. Und die haben die Mitarbeiter auch unfassbar gern genutzt. Und dieser Verbrauch sollte reduziert werden. Dann haben wir gesagt, ach komm,
Thomas (12:48)
Ich
Bianca (12:52)
Wir haben ja die ganze Marke Uni Klinikum Tübingen neu gemacht, also sprich wir haben alles radikal, alles alte kassiert, gesagt, neues Corporate Identity Konzept aufgesetzt, neues CD und alles, neues Logo auch und gesagt, zu dieser Einführungskommunikation gibt es eben für die Mitarbeiter die Flaschenpost und dann war quasi diese Mitarbeiterflasche, die gibt es heute noch, also wenn du neu bei uns anfängst, dann kriegst du an deinem Einführungstag, kriegst du dann eine Flasche, mittlerweile ist sie auch nicht mehr durchsichtig, sondern
Sie wird jetzt ein bisschen bunt. Wir trauen uns jetzt auch ein bisschen mehr. wird jetzt ein bisschen... Ja, also es ist ein bisschen fancier geworden alles. Und da steckt jetzt quasi mittlerweile, da war am Anfang natürlich das Thema rund die Marke drin, also warum gibt es ein neues Logo und und und das haben wir jetzt umgeswitcht in was ist denn Just Social und wie nutze ich Just Social und warum brauche ich ein Intranet und was macht das und wie abonniere ich es und wie komme ich an die App und und und und das ist jetzt die Just Social Flaschenpost. Ja, die gibt es immer noch.
Thomas (13:51)
Ja,
ich ganz ehrlich, also ich weiß nicht, wie ihr auf diese ganzen Ideen immer kommt, ob ihr beim Kaffee zusammensitzt oder so. ihr macht ja auch viele andere Sachen außer Just Social. kommen die dir unter der Dusche oder weißt was ich meine? wie ist es schon beachtlich, was ihr so an Preisen abräumt? also ja, jetzt wirklich. Also ich schreib's ja immer.
unter deine LinkedIn-Pos, ohne Schleim jetzt. Das ist schon ziemlich krass, muss man sagen. Eine Sache fällt mir noch mal ein, die ich noch mal fragen wollte, weil das auch bei vielen Kunden ein Thema ist, dass Leute teilweise ja trotzdem noch diese E-Mails schreiben, die dann keiner bekommt oder die die Leute zumindest ohne E-Mail-Adresse oder ohne die mobile Endgeräte gar nicht bekommen können.
Also wir hatten jetzt das Schwarzwald-Barr-Klinikum hat das verpflichtend gemacht. Ihr habt, glaube ich, irgendwann mal darüber geredet, die E-Mail-Verteiler abzustellen oder so. Also wie ist da die Erfahrung oder wie ist der Status da? Habt das halbwegs hinbekommen? Weil wir haben E-Mail-Kommunikation einfach aus den genannten Gründen. Plus man kann die die alten, also wenn neue Mitarbeitende kommen, die haben die E-Mails ja nicht.
Und da ist ja häufig auch mal ein bisschen Wissen drin. da aus sollte man das ja eigentlich möglichst unterbinden. Also macht ihr das irgendwie oder wie ist da eure Erfahrung?
Bianca (15:28)
Ich würde sagen, wir könnten da auch besser sein. würde es jetzt, ohne das Blamen zu wollen, glaube ich, hat das sehr viel auch mit der Hierarchie zu tun, also wir so oft und unsere...
Oberste Führung ist schon noch sehr traditionell unterwegs und traditionell unterwegs heißt halt E-Mails schreiben und ich würde schon lang gerne einen Just-Kanal, quasi einen News-Kanal machen für eben unsere obersten Führungskräfte, wo dann halt auch wirklich der Vorstand quasi reinpostet. Wir brauchen ja auch noch Ziele in der internen Kommunikation, da sind wir noch glaube ich meilenweit davon entfernt das zu machen. Aber das wäre eigentlich mein Ziel, weil dann würdest du auch schaffen,
Wenn du alle Informationen, alle internen Informationen, das ersetzt natürlich keine eins-zu-eins-Email-Kommunikation, natürlich nicht, aber so eine flächendeckende...
Thomas (16:18)
Okay.
Bianca (16:22)
Kommunikation, Rundschreiben XY, Informationen zur Wirtschaftsführung, das waren die Zahlen von 2025. Das könnten wir locker über Just machen, ohne dass man da kein fancy Bild davor Das reicht einfach, weil man sagt, die News vom Vorstand und fertig. Das könnten wir locker machen, aber da sind wir noch nicht. Es funktioniert mittlerweile ganz gut mit den Matrix-Bereichen. Die Personalabteilung schickt keine E-Mails mehr.
Also keine E-Mails an Riesenverteiler. Die Arbeitssicherheit nicht mehr. Das Nachhaltigkeitsteam macht das nicht mehr. Die Informationssicherheit macht das nicht mehr. Die IT macht das nicht mehr. Also alle die, die quasi dann schon in Geschäftsbereichen sind, das funktioniert schon super über Just Social, wo wir besser werden könnten, ist im Vorstand. Aber das liegt halt in der Natur der Sache.
Thomas (17:16)
Ja.
Ihr müsst ja auch Funktionen haben von da aus und es muss immer noch was zu verbessern geben. Ich glaube, die Leute, wo ich diesen Vortrag zum Wissensmanagement gehalten habe, nennt ihr die Intranetbeauftragte zufällig?
Bianca (17:39)
Ja, glaube zu
dem Zeitpunkt, die haben sich sicherlich auch schon gewechselt. Wann warst du da bei uns? würde sagen, das war 20, vielleicht auch 21, das war jetzt wahrscheinlich Quatsch oder 19. war ja vor, ich weiß es nicht mehr. Also sagen wir mal rundum Corona-Beginn. Und dann hat quasi jeder Bereich einen Verantwortlichen benennen müssen. Und warum wir so lange gebraucht haben, das Wiki wirklich aufzubauen, ist, dass wir gesagt haben,
Thomas (17:51)
Denn ich bin auch schon 5 Jahre alt.
Bianca (18:09)
Anders als wir beim Website-Relaunch gemacht haben, jeder einzelne Bereich macht seine Inhalte platt und setzt sie komplett neu auf. Und jetzt ist es ehrlicherweise im Wiki ja nicht schwer, die Sachen. quasi, es ist technisch ja total einfach, weil du gar nicht so viel Filiphanz machen kannst, das ist auch gut. Aber du musst es halt mal machen und du musst dich vor allen Dingen erstmal hinsetzen und sagen, okay, was muss denn ins Intranet? Und diese Übung, die ging bei manchen halt wahnsinnig schnell.
Thomas (18:18)
Vielen
Bianca (18:39)
Und da haben wir gesagt, ich meine, wir gesagt haben, das war 21, ihr müsst quasi, das war 21 im Sommer, würde ich sagen, wir müssen bis Ende des Jahres durch sein. Bis Ende 21 mit dem Aufbau vom Intranet, also von den statischen Inhalten fürs Intranet. Und ich glaube, wir sind 23 fertig geworden mit der allerletzten Abteilung. Aber wir sind fertig.
Thomas (19:01)
Aber wie gesagt, wie viele Mitarbeiter habt ihr? Über 10.000, oder?
Bianca (19:06)
Na ja, mittlerweile
sind fast zwölf.
Thomas (19:09)
und ganz ehrlich, bei eurer Größe und den Inhalten, die ihr vorher schon hattet und so weiter, die Dezentralität, ihr so ein Uniklinikum auch immer habt, ist, ich glaube, das habt ihr gut gemacht, dass ihr es überhaupt geschafft habt.
Bianca (19:26)
Ja, ich...
Ja absolut und du hast halt Deirat-Verweigerer, die dann einfach auch sagen so nach dem Motto ich ziehe doch jetzt kein Intranet ⁓ macht ihr das doch? Und dann habe gesagt, ne, wir machen das nicht. Wir sind weder die Umzieher noch die Tipps. Nein, das macht jeder für sich. Und dann darf sich auch die Unternehmenskommunikation nicht herschenken, dann zu sagen, ja gut dann machen wir das halt, weil Intranet ist halt das Tool von der Kommunikation. Das stimmt einfach auch nicht. Ein Intranet ist das Tool von denen, die intern kommunizieren und da gehören auch
Thomas (19:56)
und die ganze Zeit, dass das tun.
Bianca (19:58)
⁓ Führungskräfte grundsätzlich dazu und es ist nicht die Unternehmenskommunikation macht die interne Kommunikation Punkt. Weil die wird nicht gut, wenn nur die Kommunikationsabteilung intern kommuniziert. Nein, das muss der Vorstand sein, das muss die Personalabteilung sein, das muss am langen Ende auch meine direkte Führungskraft sein. Das müssen alle mittragen in der Hierarchie von der obersten Führungskraft bis ganz nach unten und wenn das nicht funktioniert, da kannst du Trust haben, was mega hip ist und irgendwas anderes. Es wird nicht.
Und daran krankt ja ehrlicherweise in ganz vielen Unternehmen die interne Kommunikation, wenn man das hinten links aufs Abstellgleich stellt und lieber dann halt irgendwie coolen Social Media Content macht. Das funktioniert aber nicht, weil am langen Ende sage ich ja auch, ich meine wir haben 12.000 Leute, wenn die alle zufrieden nach Hause gehen, dann sind das meine besten Promoterinnen und Promoter, bei uns zu arbeiten.
Thomas (20:52)
Ja, und am Ende ist ja, da wir gerade über Wissen gesprochen haben und Kommunikation ist ja auch eben sehr klinikintern in Teilen dann. meine, klar habt ihr auch was zu sagen für alle. es kann, auch das Thema Wissen, das kann ja nur wirklich Leuten was bringen, wenn es auch spezifisch ein Stück weit zumindest ist. muss es eben auch ein Stück weit leben. Und du kannst es nicht alles zentral für andere machen, weil du hast die Infos gar nicht. Und es wäre einfach viel zu viel so.
Deswegen habe ich schon den Eindruck, dass bei euch dieser Ansatz sehr gut funktioniert hat, dass hier und da wahrscheinlich einige Kliniken auch wirklich die Chance damit nutzen, da ihr Wissen ordentlich zu strukturieren. Und es gibt immer welche, die besser sind und die vielleicht noch ein bisschen Hilfe benötigen könnten. Hast du die eigentlich auch, also diese Leute, die das bei euch dezentral dann eben auch machen, hast du die nochmal vernetzt oder trefft die euch irgendwie?
Bianca (21:21)
Ja.
Ja. Ja. Ja. Auf alle Fälle.
Thomas (21:50)
fünfmal im Jahr zu anderen Themen auch oder weißt du was ich meine? Also weil das ist so ein Tipp, den wir auch anderen Leuten irgendwie nochmal mitgeben, dass nach dem Launch beginnt ja die Arbeit erst richtig und dass man die Leute, die gerade in großen Organisationen, dass man die ein bisschen verdrahtet, also die andere große Kliniken, für die wir arbeiten, haben dann so Arbeitskreise oder so.
Vorsicht an die Intranet-Beauftragten zu verschiedenen Themen immer wieder austauschen. Das kann Webseite sein, Intranet sein etc. Gibt es das bei euch?
Bianca (22:21)
Also wir haben einen Newskanal für die Just-Redakteure quasi oder die, die Newskanäle verantworten. Das ist aber was sehr operatives. Da würde Annika, meine Stellvertreterin, rein posten, wenn es irgendwas Neues gibt in Just, wo ihr die Umfragen eingeführt habt.
Da ist unser Personalrad kein Fan davon, dass wir den Leuten auch mal sagen mussten, Achtung, Achtung, bitte das Umfragetool nicht nutzen. Und wenn dann nur quasi in Rücksprache mit dem Personalrad. Das ist auch schon lockerer geworden. Also wir haben jetzt auch schon mal für die Afterworks, die wir so drei, viermal im Jahr machen, schon mal die Cocktails abstimmen lassen dürfen. Aber das mache ich nicht ohne, dass der Personalrad nicht weiß, dass ich jetzt die Cocktails abstimmen lasse. Das funktioniert aber mega gut. Also das ist ein total kollegialer und
Also wirklich ein nettes Austausch von Infos. Was die ja da einfach nicht wollen, ist, dass da Performance-Daten im Prinzip dann abgefragt werden oder dann sagen, der hat da nicht mitgemacht oder so irgendwas. Aber da sind wir ja meilenweit davon entfernt. Und dann ist es so, dass natürlich die Kliniken so unterschiedlich organisiert sind, wer bei denen Just macht, dass es schwierig ist, da so eine gemeinsame Gruppe zu finden. Und durch das, meistens, ehrlicherweise Krankenhausgeschäft ist halt was anderes als
wenn
du in einem Wirtschaftsunternehmen halt an deinem Rechner sitzt und auch mal von 14 bis 15 Uhr sagen kannst, ach ja, jetzt setzen wir uns mal zum Kaffee zusammen, das funktioniert halt bei uns. Nur so semi gut, weil selbst auch die Verwaltungsbereiche in der Klinik ja in den Klinikalltag eingebunden sind. deshalb müssen wir schauen, dass man quasi Infos on Demand im Prinzip zur Verfügung stellt, wie jetzt halt über diesen News-Kanal. Wo wir jetzt wirklich, wo ich ein Thema sehe,
Thomas (23:58)
Ja.
Ja.
Bianca (24:18)
bei uns und da sind Annika und ich auch dran, dass wir das jetzt angehen, ist, dass ich finde, dass wir zu wenig Just Nutzer haben. Das hat auch wieder was mit der Hierarchie zu tun. Die Hierarchie nutzt Just nicht.
Thomas (24:27)
Ich auf dem Weg zum
nächsten Mal.
Bianca (24:29)
Das ist jetzt sehr pauschal gesagt, lassen wir es mal so, weil dann wird es, glaube ich, plakativ auch, die Hierarchie nutzt Just nicht und wenn die Hierarchie Just nicht nutzt, dann nutzen sie natürlich unten drunter auch nicht. Und auf der anderen Seite haben wir natürlich jetzt die vielen Matrix-Bereiche, also die Akademie für Fort- und Weiterbildung, Personalabteilung, Arbeitssicherheit, die alle in Just posten und dann wissen das die Leute nicht, weil sie dann sagen, ja, just social nützig, aber nicht, soll ich jetzt noch ein Tool bedienen?
Ich bin ja Arzt und ich bin Pflegekraft und ich rette quasi Leben. habe ich jetzt nicht noch Zeit. Und wir müssen einfach, was bei uns jetzt ganz zentral wird als nächstes, und da sind wir auch gerade dran, die Menschen sind nicht mehr so weit, dass sie von sich aus intuitiv verstehen, dass sie Kanäle abbestellen können. Und wir haben ja mittlerweile, ich lasse mich lügen, vielleicht 50 Newskanäle.
Thomas (25:21)
Mh mh.
Bianca (25:29)
Vielleicht sind es auch 70. Natürlich nicht alle, Gottes Willen für jeden. Natürlich nicht, aber wir haben bestimmt, also ich würde sagen, 20 Kanäle, die jeder im Prinzip abonnieren.
kann, weil er für jeden freigeschalten ist. Und das fängt halt an bei privaten Kleinanzeigen. Also ich verkaufe meine Winterreifen oder ich habe zwei Katzen, braucht die jemand? Dann kommt es über Immobilienangebote, dann kommt es über Immobiliengesuche, dann kommt es über Angebote für Mitarbeitende, die im beruflichen Kontext stehen. Dann kommen Fort- und Weiterbildungen, dann kommen Veranstaltungen, dann kommt der Allgemeinkanal. Also da kommt Nachhaltigkeit, dann kommt Informationssicherheit, da kommt ein ganzer Rat und dann kommt Grippeschutzimpfung, wenn es wieder Zeit ist für die Grippeschutzimpfung.
Und dann kommt UKFIT und das nervt wahnsinnig viele. Ja klar, mich nervt es auch. Ich wohne in Stuttgart, ich brauche keine Immobilienangebote in Metzingen oder in Tübingen. Und dann wählen die Leute die Kanäle nicht ab. Das haben wir jetzt schon auch identifiziert, dass quasi, wenn uns Leute schreiben mit, könnt ihr jetzt mal die Immobilien abschalten oder könnt ihr mal das irgendwie sagen, das wollen wir nicht. Also ich sage, ja wähle halt einfach den Kanal ab. Ach so, das geht. Jetzt muss ich halt nochmal eine Kommunikation, glaube ich, machen zum Thema, wie wähle ich den
Kanäle ab. Und dann habe ich schon die Hoffnung, dann der Arzt und die Ärztin die Leben retten, sich auf das Wesentliche in Just Social konzentrieren können.
Thomas (26:50)
Wir können auch, wenn ihr wollt, dieses runde Brettartige, was du gerade beschreibst, wir können da auch das Abo rausnehmen oder könnt ihr auch selber umstellen, dass diese Kanäle nur dann Leute bekommen, die sie explizit erstmal abonnieren. Das führt aber häufig dazu, weil das die Leute dann auch selten machen, dass das eben dann...
Bianca (27:13)
auch nicht machen.
Thomas (27:18)
Aber was man dann machen könnte, ist, man kann solche Kanäle, wenn es nicht zu viele sind natürlich, man könnte die dann von dem Homescreen deep linken, also direkt verlinken, dass man die halt prominenter hat. Weißt du, was ich meine? Und das machen einige Kunden.
Bianca (27:31)
Ja, aber
ganz ehrlich, frag bei uns tausend Leute.
Wie schaut der Startbildschirm von Just aus? Dann sagen sie, ja das ist eine Seite und da sind halt diese diese bunten Eikens drauf, die wissen nicht mal, dass du quasi auf die zweite Seite kommst. Wir haben uns ja mit dir darüber unterhalten, das genau unser Punkt ist, dass die Leute eigentlich die Kanäle nicht abonnieren. Wir haben ein paar auch, die abonnierbar sind. Wartungsarbeiten.it zum Beispiel und sowas, die muss ich aktiv abonnieren. Aber ich glaube, wir werden jetzt eher dahingehen, dass wir nochmal über eine andere
Thomas (27:44)
...
der Sorge.
Vielen Dank.
Bianca (28:06)
andere Art von Kommunikation mal sagen, schau her, es ist ganz einfach, den Stern weg und dann oder füll den, entleere den Stern quasi, dann hast du den Kanal nicht abonniert. Das müssen wir den Leuten nochmal verklickern.
Thomas (28:15)
Vielen
Ja, okay.
Make sense?
Bianca (28:26)
Ja, aber...
Thomas (28:27)
Ja.
Bianca (28:27)
Interne
Kommunikation ist ein schweres Geschäft und es ärgert mich so ein bisschen, weil auf der anderen Seite haben wir jetzt ein Tool, wo wir sagen, da würdest du alles drüber finden. Du findest statische Information, du hast ein Telefonbuch. Das finde ich die grandioseste Eigenschaft letztendlich auch von Just. Wenn ich in der Klinik unterwegs bin und ich brauche die Frau Meyer, dass ich die Frau Meyer auch anrufen kann. Da hätte ich früher keine Chance gehabt. Keine. Und das ist so eine schöne
Errungenschaft, dass ich sage, ich weiß gar nicht warum das und so haben wir auch versucht die Oberärzte, also Hierarchie wieder abzuholen mit wie schlau das ist, Just zu nutzen und ich glaube wir müssen uns immer wieder die Use Cases für das Grau, jeder muss sich quasi die Use Cases überlegen wo man ein Need hat und den dann einfach kommunizieren und Werbung letztendlich für die Plattformen zu machen. jetzt nicht Rocket Science, aber ja.
Thomas (29:07)
Ja.
Nee,
ist ein bisschen so, ich sag mal, Kommunikation grundsätzlich ist ein bisschen wie Staubwischen. Also man muss es regelmäßig tun. wenn man es nicht tut, dann schleicht man sich Sachen ein, dass Leute doch wieder, weiß ich, E-Mails schicken, Aushänge schreiben. Das ist halt ein Sack Flöhe hüten bei 12.000 Leuten, die dezentral arbeiten und 15 verschiedene Meinungen zu allem haben. Aber ich glaube, das ist nirgendswo bei eurer
Größe und insbesondere bei Uniklinik K KUM. Ich glaube, ist, ich würde tippen, das ist einfach das, euer Geschäft. Deswegen macht es dir auch so viel Spaß, weil es nicht ganz so einfach ist. Oder kann man das so sagen?
Bianca (29:55)
Also wenn du Mehrzahl sagst, dann sagst du Uniklinika, ja.
Ja,
das kann man so sagen, absolut.
Thomas (30:15)
Ja, also aus meiner Sicht, das waren alle Sachen, die mich nochmal interessiert haben im Nachgang. Also, du noch irgendwelche Fragen oder irgendwas, was dir einfällt? Und sonst haben wir eigentlich ganz normal ganze Kultur durch.
Bianca (30:28)
Nö, meine wir haben ja jetzt in den letzten, wir sind erst vor kurzem wieder angeschrieben worden, das habe ich dir vielleicht noch sogar, das habe ich dir bestimmt noch nicht erzählt. Ich habe in so einem Klinikmarketing Buch einen Beitrag geschrieben zum Thema interne Kommunikation und habe da natürlich auch über Just gesprochen und auch warum wir Just haben und wie wir es nutzen und jetzt ist wieder ein Klinikum auf uns zugekommen, sich quasi unsere Nutzung von Just einfach
⁓ anschauen wollen und das haben wir sehr sehr oft gemacht. Das weißt du, dass wir vielen einfach unsere Art Just zu nutzen auch gezeigt haben und ich muss auch sagen, ich bin auch nach fünf Jahren immer noch davon überzeugt, dass wir das richtige Tool haben, weil wir merken es ja auch an den Rückmeldungen, dass es nicht kompliziert ist zu nutzen. Wir schulen, wenn wir neue Leute auf die Kanäle lassen, also quasi als Redakteure, gerade den privaten Kleinanzeigenkanal, den kann ja jeder benutzen.
dann schaut es so aus, die schreiben uns eine Mail und sagen ich habe bitte keine Ahnung meinen Kaninchenstall zu verkaufen, könnt ihr mich in Just freischalten? Dann sagen wir ich habe sie freigeschalten, hier hast du dein Trainingsvideo, Video News Post quasi machst.
Und da, also ganz ehrlich, von 100 Fällen fragen da 98, nein, 95, kein zweites Mal, sondern die schauen sich dieses 3-Minuten-Video an und dann können die posten. Und es zeigt doch, dass es einfach ist. Und das ist doch das, was es sein muss.
Thomas (32:01)
Ja, absolut. Mir fällt da gerade noch ein, ihr hattet euch ja auch mal mit anderen Kliniken, also wir haben ja noch viele andere Klinikkunden, ihr hattet doch, glaube ich, mal so ein kleines Treffen gemacht online oder so. Gibt es diese User Group noch oder? Ansonsten kann ich da noch mal.
Bianca (32:19)
Ich habe es
einmal in der, ich habe das aber ganz zu Anfang mal, wir waren ja glaube ich mit die ersten, die so Social-Internet dann gemacht haben, habe ich das halt im Uniklinikumsbereich einfach mal vorgestellt, also meinen Kollegen in anderen Häusern und die sind natürlich im Nachgang, da war Corona weg, da war der Zug von Corona weg, diese Informationsbedarf und dann sind die halt in den Irrungen und Wirrungen ihrer Häuser.
Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat, Vorstand der gesagt hat wüss und dann lesen die alle nur noch News. All das, all das kommt ja was dann quasi kommt in solchen Konstellationen und das haben wir halt alles gelernt. Umschifft, dafür hatten wir halt Corona.
Thomas (32:50)
Ja.
Bianca (33:01)
Aber wir machen immer mal wieder so einen Austausch, wenn uns halt jemand fragt, aber dann sind das One-to-ones. Und solche richtigen Runden, dass wir austauschen mit was macht ihr und was machen wir, das haben wir mal eine Zeit lang gemacht, das machen wir nicht mehr.
Thomas (33:15)
Ja, glaube auch, man, man, kennt euch damit ja perfekt aus. Ihr habt so viele Erfahrungen jetzt nach fünf Jahren auch wahrscheinlich so ziemlich viel schon ausprobiert. Ich meine, die Sachen, die man machen kann, zum Beispiel jetzt die Kanäle runterzudampfen. Also wenn ich da irgendwie oder wir euch nochmal mit draufschauen sollen, dann sag ich euch auch Bescheid. Ansonsten gibt es da auch, glaube ich, kein Geheimnis. Am Ende, die Software ist einfach und die Kommunikation ist das, was das Ganze eben zum Leben bringt und
Bei großen Häusern, so wie du es beschreibst, muss man eben eine Menge Leute im Boot haben. Oder idealerweise zumindest. Das ist ein Neverending Story für dich.
Bianca (33:57)
Ja, und du musst halt mit vielleicht auch dann 60 oder 70 Prozent zufrieden sein. Außer du hast halt wieder eine Pandemie. Dann... Und jeder sagt, ja, da können wir drauf warten, dann weiß ich, wir haben Just-An-Start und es wird laufen für alle. Aber ja, nein, das wünschen wir uns Gottes Willen nicht auf gar keinen Fall.
Thomas (34:08)
Ja, ich
Bianca (34:21)
Und wie gesagt, ist halt immer wieder kreative Kommunikationsarbeit gefragt. Und schon auch abseits von Just natürlich jetzt auch die Menschen informieren im Haus. Also ich mache ja gerne auch so bisschen Guerilla-Sachen, also in der Kantine irgendwie auftauchen mit irgendwelchen Sachen, Aufkleberbild irgendwo anbringen, an Toilettentüren oder so irgendwas. Also alles was halt einfach auffällt. Und du musst im Krankenhaus ein bisschen mehr trommeln, als wenn halt Menschen am Rechner sitzen.
Thomas (34:26)
Absolut.
Bianca (34:51)
und also quasi nicht ihre 7,7 Stunden Schichten durchgetaktet haben von Patienten und Patientinnen. Das ist schon ein Punkt, den muss man einfach gelten lassen und dann muss man halt auch sehen, wo passt dann noch die Kommunikation oder Just einfach hin.
Thomas (35:00)
Ja.
Vielen
Dank, dass du die Zeit genommen hast und auch für alles Mögliche über die Jahre, die ganzen Preise, die du mit abgeräumt hast, wo wir natürlich auch mal ruckepackt gefahren sind. Vielen, vielen lieben Dank.
Bianca (35:31)
Ich sag dir danke, Thomas. Schönes Gespräch, so wie wir es uns vorgenommen haben.
Thomas (35:33)
Ja, das war ja auch der Plan. Wir machen es ja für uns und
nicht für andere.